Würzburg

MP+Wie Landwirte in Unterfranken die Nitrat-Einträge ins Grundwasser senken wollen

Wenn es ihnen nicht gelingt, Stickstoff-Überschüsse auf ihren Äckern abzubauen, drohen schärfere Dünge-Regeln. Landwirtinnen und Landwirte suchen nach Lösungen. Warum weniger düngen allein nicht reicht.
Wie kann man das Nitrat im Grundwasser reduzieren? Landwirte testen auf einem Acker bei Bibergau (Lkr. Kitzingen) einen Spaten, der den Stickstoffgehalt des Bodens messen kann. Mit dabei ist Wolfgang Ehbauer (Dritter von links) von der Regierung von Unterfranken.
Foto: Thomas Obermeier | Wie kann man das Nitrat im Grundwasser reduzieren? Landwirte testen auf einem Acker bei Bibergau (Lkr. Kitzingen) einen Spaten, der den Stickstoffgehalt des Bodens messen kann. Mit dabei ist Wolfgang Ehbauer (Dritter von links) von der Regierung von Unterfranken.

"Es ist fast wie in der Kirche: Die, die es hören sollten, sind nicht da", schimpft ein Landwirt. Das Problem sei, viele Betriebe hielten sich an die Dünge-Auflagen. Aber es gebe schwarze Schafe, "die leuchten drauf: mit Gülle und Kunstdünger", beschwert sich ein anderer auf Fränkisch. Der Unmut der Bauern, die sich nach einem anstrengenden Arbeitstag auf ihren Äckern am Abend noch freiwillig im Bibergauer Sportheim im Landkreis Kitzingen zu einem Arbeitskreis versammelt haben, ist unüberhörbar. Denn viele ihrer Berufskollegen sind nicht gekommen. Trotzdem wollen diese Landwirte etwas verändern.

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