WÜRZBURG

"Würzburger Eiffelturm": Sendemast sorgt für Gesprächsstoff

Spötter sprechen schon vom Würzburger Eiffelturm. Der neue Sendemast des Bayerischen Rundfunks auf der Frankenwarte sorgt für Gesprächsstoff.
Der Würzburger Eiffelturm       -  (ric)   Spötter sprechen schon vom Würzburger Eiffelturm. Der neue Sendemast des Bayerischen Rundfunks auf der Frankenwarte sorgt für Gesprächsstoff. Es gibt Kritik ob der Wucht, mit der der Stahlgitter-Riese das Ensemble rund um den historischen Aussichtsturm des Verschönerungsvereins (rechts im Bild) beeinträchtigt. Der 110 Meter hohe Mast, der moderne Sendetechnik beherbergt, ersetzt einen dünnen weiß-roten Spargel mit Drahtseil-Verspannung. Bürger, die in der Redaktion anrufen, fürchten, der Stadtrat habe nicht richtig wahrgenommen, was er da genehmigt hat. Das ist nicht richtig. Zum einen steht der kleine Eiffelturm auf Höchberger Gemarkung, zum zweiten handelt es sich bei dem Projekt des öffentlich-rechtlichen Senders um ein sogenanntes privilegiertes Bauvorhaben, bei dem der Einfluss der betroffenen Kommunen relativ gering ist. Stadt-Sprecher Christian Weiß sieht denn auch keine Versäumnisse der Stadt, die die Pläne durchgewunken hatte, nachdem auch der Denkmalschutz im Anhörungsverfahren keine größeren Bedenken hatte. Eine Überraschung sei der Turm für die Stadt nicht, so Weiß. Überrascht ist allerdings Höchbergs Bürgermeister Peter Stichler. Er sagt, der Mast sei optisch „schrecklich“, man habe ihn sich filigraner vorgestellt. Rein rechtlich habe die Gemeinde aber nichts gegen den Turm machen können. Stichler betont, das Stadtbild Würzburgs sei ihm „absolut nicht egal“. Er fürchte, dass andere Versorger ähnliche Masten aufstellen.
Foto: FOTO Norbert Schwarzott | (ric) Spötter sprechen schon vom Würzburger Eiffelturm. Der neue Sendemast des Bayerischen Rundfunks auf der Frankenwarte sorgt für Gesprächsstoff.
Es gibt Kritik ob der Wucht, mit der der Stahlgitter-Riese das Ensemble rund um den historischen Aussichtsturm des Verschönerungsvereins (rechts im Bild) beeinträchtigt.

Der 110 Meter hohe Mast, der moderne Sendetechnik beherbergt, ersetzt einen dünnen weiß-roten Spargel mit Drahtseil-Verspannung. Bürger, die in der Redaktion anrufen, fürchten, der Stadtrat habe nicht richtig wahrgenommen, was er da genehmigt hat.

Das ist nicht richtig. Zum einen steht der kleine Eiffelturm auf Höchberger Gemarkung, zum zweiten handelt es sich bei dem Projekt des öffentlich-rechtlichen Senders um ein sogenanntes privilegiertes Bauvorhaben, bei dem der Einfluss der betroffenen Kommunen relativ gering ist. Stadt-Sprecher Christian Weiß sieht denn auch keine Versäumnisse der Stadt, die die Pläne durchgewunken hatte, nachdem auch der Denkmalschutz im Anhörungsverfahren keine größeren Bedenken hatte.

Eine Überraschung sei der Turm für die Stadt nicht, so Weiß. Überrascht ist allerdings Höchbergs Bürgermeister Peter Stichler. Er sagt, der Mast sei optisch „schrecklich“, man habe ihn sich filigraner vorgestellt. Rein rechtlich habe die Gemeinde aber nichts gegen den Turm machen können.

Stichler betont, das Stadtbild Würzburgs sei ihm „absolut nicht egal“. Er fürchte, dass andere Versorger ähnliche Masten aufstellen.
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