Würzburg

MP+Würzburger Impfgegner vergleichen sich mit jüdischen NS-Opfern

Corona-Demonstranten inszenierten sich Ende Oktober als verfolgte Juden: "Völlig geschmacklos", sagt die Stadt. Rias Bayern zeigt sich entsetzt. Doch ist so ein Vergleich auch strafbar?
Mit gelben Punkten, die an den sogenannten Judenstern erinnern sollten, demonstrierten Corona-Leugner am 29. Oktober in Würzburg. Künftig verbietet die Stadt die Verwendung solcher Punkte.
Foto: Rias Bayern | Mit gelben Punkten, die an den sogenannten Judenstern erinnern sollten, demonstrierten Corona-Leugner am 29. Oktober in Würzburg. Künftig verbietet die Stadt die Verwendung solcher Punkte.

Rund zehn der 45 Personen, die am Freitag, 29. Oktober, an einer öffentlichen Versammlung der Initiative "Eltern stehen auf" vor dem Würzburger Hauptbahnhof teilgenommen haben, trugen auf ihren Jacken runde gelbe Aufkleber mit der Aufschrift "ungeimpft". Eine Anspielung auf den gelben Davidstern, den sich Jüdinnen und Juden ab 1941 in Nazi-Deutschland anheften mussten. Die Demonstrantinnen und Demonstranten vergleichen ihre Situation also mit der Lage der NS-Opfer. Ob die Aktion strafbar ist, überprüft nun die Staatsanwaltschaft Würzburg. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) Bayern ...

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