Würzburg

MP+Würzburger Klimaforscher: Bei Starkregen sind auch Orte in Unterfranken in Gefahr

Extreme Starkregen könnten zukünftig jede Region Deutschlands treffen, sagt der Würzburger Klimaforscher Heiko Paeth. Wo es dann in Unterfranken gefährlich werden könnte.
Geografieprofessor und Klimaforscher Heiko Paeth an seinem Schreibtisch an der Universität Würzburg.
Foto: Daniel Peter | Geografieprofessor und Klimaforscher Heiko Paeth an seinem Schreibtisch an der Universität Würzburg.

Der höchste, je gemessene Niederschlag in Deutschland wurde 2002 an der Elbe erreicht: Innerhalb von 24 Stunden fielen in Zinnwald im östlichen Erzgebirge 312 Liter Regen pro Quadratmeter. Betroffen vom damaligen Rekord-Wert war allerdings nur dieser eine Ort, erinnert sich der Klimaforscher Heiko Paeth von der Universität Würzburg. Im Juli 2021 fielen dann erstmals bundeslandübergreifend Niederschlagsmengen von 150 bis zu 200 Liter pro Quadratmeter - innerhalb von ein bis zwei Tagen. Das sei für Deutschland "absolut rekordverdächtig", sagt Paeth.

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