Würzburg

Zimmerer-Innung: Jona Bauer schafft besten Berufsabschluss

Jona Bauer (Mitte) ist bester Junggeselle der Zimmerer-Innung Würzburg-Kitzingen. Obermeister Hermann Lang (li.) und Juniorchef Marco Weckbart gratulieren.
Foto: Zimmerer-Innung | Jona Bauer (Mitte) ist bester Junggeselle der Zimmerer-Innung Würzburg-Kitzingen. Obermeister Hermann Lang (li.) und Juniorchef Marco Weckbart gratulieren.

Einen mit 26 Junggesellen sehr starken Jahrgang hat die Zimmerer-Innung Würzburg-Kitzingen freigesprochen. Obermeister Hermann Lang aus Ochsenfurt dankte den Jungzimmerern, die nach der sechswöchigen Schließung des Berufsbildungszentrums wegen der Corona-Pandemie zusammen mit den Ausbildungsmeistern Frank Weimer und Otto Hörner verantwortungsvoll an den Prüfungsvorbereitungen mitgewirkt haben. Ein Wermutstropfen bleibe: keine Freisprechungsfeier, kein Zimmererklatsch, trotz fitter Zimmerer, heißt es in der Pressemitteilung der Innung.

Der Nachwuchs werde in der Branche dringend gebraucht. "Wir haben Arbeit und wir dürfen arbeiten. Man könnte sich überschlagen, so viel ist zu tun", wird Lang zitiert. Dass sie überwiegend im Freien arbeiten, gereiche den Zimmerern bei Corona zum Vorteil. Lang sieht deswegen optimistisch nach vorn.

Bei den Ausbildungsbetrieben stechen einige durch besonderes Engagement heraus. Mit insgesamt drei Nachwuchszimmerern, nämlich zwei Junggesellen und einer Junggesellin, trumpft die Zimmerei Geiger aus Veitshöchheim auf. Jeweils zwei Junggesellen wurden bei den Zimmereien Wagenbrenner in Kleinrinderfeld und Weckbart in Estenfeld mit ihrer Ausbildung fertig, die regelmäßig zwei bis drei Auszubildende pro Jahr aufnehmen.

Die Firmenchefs von letzterer, Michael und Marco Weckbart, können sich heuer nicht nur über das 90-jährige Bestehen ihrer Zimmerei in der jetzt vierten Generation freuen - einer der ältesten Betriebe im Umkreis. Diesmal kommt auch der Sieger der Zimmerer-Innung aus ihrem Betrieb: der 21-jährige Jona Bauer mit einem Notendurchschnitt von 1,8. Er hat sich jetzt ein Jahr frei verdient, wie er meint. Danach möchte er  wieder in der Firma als Zimmerer arbeiten und eventuell später die Meisterschule besuchen.

Gesellenbriefe erhielten: Christopher Bela Bäumel (Ausbildungsbetrieb Zimmerei Anton Lang, Würzburg), Evgeniy Chernev (Holzbau Hellmann, Wertheim), Marvin Derr (Zimmerei Kraft, Künzelsau), Christoph Hofmann (Zimmerei Seubert, Bütthard), Lukas Hofmann (Zimmerei Vogelhuber, Simmershofen), Christopher Holert (Zimmerei Lüking, Witzenhausen), Felix Jestädt (Zimmerei Weckbart, Estenfeld), Fabian Kitz (Zimmerei Geiger, Veitshöchheim), Lukas Kreuzig (Zimmerei Wagenbrenner, Kleinlangheim), Lorenz Leng (Holzbau Schmid, Wiesentheid), Jonas Manger (Holzbau Manger, Volkach), Manuel Maurer (Zimmerei Bayer, Markt Einersheim), Ansgar Ochel (Holzhäuser Haag, Marktsteft), Daniel Öhrlein (Moritz Holzbau, Hettstadt), Abuzar Quanbari (Holzbau Panter, Würzburg), Philipp Rathmann (Zimmerei Zorn & Reinhard, Kleinrinderfeld), Christoph Schlosser, Diana Schmelzer (beide Zimmerei Geiger, Veitshöchheim), Fabian Springer (Zimmerei Förster, Estenfeld), Pascal Thorwarth (Holzbau Juks, Ochsenfurt), Christoph Zang (Zimmerei Eichelbrönner, Volkach), Nico Zitterbart (Dach- und Holzbau Rappelt, Remlingen) sowie aus der Winterprüfung Fabian Dingeldein (Zimmerei König, Albertshofen) und Christian Hofmann (Zimmerei Bachert, Bütthard).

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