Würzburg

MP+Zwischenbilanz: Wie der Prozess um die Würzburger Messerattacke den richtigen Kurs eingeschlagen hat

Bisher verläuft der Mammutprozess in Würzburg ohne Konflikte und problemlos. Erstaunlich oder erwartbar? Beobachtungen zu einem Verfahren, das Maßstäbe setzt.
Langer Prozess um die Messerattacke von Würzburg: Acht Verhandlungstage hat der Vorsitzende Richter Thomas Schuster (Bildmitte) bisher geleitet. Hier an Tag 7 in der  Weißen Mühle in Estenfeld (Lkr. Würzburg).
Foto: Thomas Obermeier (Archiv) | Langer Prozess um die Messerattacke von Würzburg: Acht Verhandlungstage hat der Vorsitzende Richter Thomas Schuster (Bildmitte) bisher geleitet. Hier an Tag 7 in der  Weißen Mühle in Estenfeld (Lkr. Würzburg).

Die drei Berufsrichter und zwei Schöffen sind um ihre Aufgabe nicht zu beneiden. Sie sollen im Namen des Volkes eine Entscheidung treffen – und müssen doch Antworten auf Fragen schuldig bleiben, für die das Gesetzbuch allein keine Lösung hat. Warum tötete Abdirahman J. am 25. Juni 2021 in der Würzburger Innenstadt drei Frauen mit einem Messer und verletzte sechs weitere Menschen schwer? Warum hielt ihn niemand vorher auf? Und mit welcher Last müssen seine Opfer und ihre Angehörigen nun weiterleben? Die Richter prüfen sorgfältig, was jetzt mit dem beschuldigten Geflüchteten aus Somalia geschieht.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!