Hammelburg

Keine einfache Aufgabe im Land der Sachsen

Nach fünf Heimspielen in Serie gehen die Hammelburg Volleys mal wieder auf Reisen.
Wollen in Dresden feiern: die Hammelburger Nils Rehmeier (vorne) und Severin Hauke. Foto: Jens Feistel       -  Wollen in Dresden feiern: die Hammelburger Nils Rehmeier (vorne) und Severin Hauke. Foto: Jens Feistel
| Wollen in Dresden feiern: die Hammelburger Nils Rehmeier (vorne) und Severin Hauke. Foto: Jens Feistel

VC Dresden - Hammelburg Volleys (Samstag 20 Uhr) Der Frust und die Enttäuschung über die ärgerliche Tiebreak- Niederlage gegen Freiburg sind ad acta gelegt, nun steht für die Mannen von Trainer Cornel Closca nach fünf Heimspielen in Folge mal wieder eine Auswärtsaufgabe an: Am Samstag führt der Weg der Saalestädter (5./17) ins 370 Kilometer entfernte Dresden (11./7).

Das Team aus der sächsischen Landeshauptstadt war erst nachträglich in die Liga aufgerückt. Kurz vor Saisonbeginn hatte der Verband einem entsprechenden Antrag der Dresdener stattgegeben, da diese zum Zeitpunkt des coronabedingten Abbruchs der Dritten Liga noch Chancen auf den Aufstieg gehabt hatten. Zwar konnte der Volleyball-Club in der bisherigen Saison erst zwei der insgesamt acht gespielten Begegnungen für sich entscheiden, ein Blick auf das "Kleingedruckte" offenbart allerdings auch knappe Fünfsatz-Niederlagen gegen Delitzsch und den bis dato ungeschlagenen Ligaprimus Mimmenhausen.

VC-Headcoach Niklas Peisel setzt auf eine sehr junge Mannschaft. Zahlreiche Spieler aus der eigenen Jugend scharen sich um die erstligaerfahrenen Routiniers Christian Heymann (Mittelblock) und Martin Kroß (Außenangriff). Beide Spieler waren in den Spielzeiten 2013/2014 und 2014/2015 Teil des Dresdner Erstligateams, welches aus finanziellen Gründen das Oberhaus wieder verlassen musste. 

Rückblickend auf das vergangene Wochenende, an dem die Hammelburger erstmals vor Geisterkulisse aufschlagen mussten, zeigt sich Hammelburgs Streamingbeauftragter Sebastian Becker begeistert von der Resonanz auf die erstmals live kommentierte Übertragung aus dem Hammelburger Wohnzimmer: "Die Zugriffszahlen haben alle Erwartungen übertroffen. Es freut uns, dass die Zuschauer trotz leerer Halle so nah dabei sein konnten."

Becker hatte die beiden Begegnungen zusammen mit Hallensprecher Olly Wendt und dem verletzten Spieler Luca Dierks (Fußbruch) live kommentiert und dabei viel positives Feedback bekommen: "Es war unglaublich, wie viele Leute uns geschrieben haben, vornehmlich Lob aber auch konstruktive Kritik", freut sich Becker schon auf das nächste Heimspiel in einer Woche.

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