Sand am Main

Das Rezept für den zweiten Heimsieg

Wie die Korbmacher im Heimspiel gegen Aufsteiger TSV Karlburg für eine erfolgreiche Partie und den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz sorgen wollen.
Hat seinen Anteil am Aufwärtstrend des FC Sand: Angreifer Shaban Rugovaj.
Foto: Archivfoto Ryan Evans | Hat seinen Anteil am Aufwärtstrend des FC Sand: Angreifer Shaban Rugovaj.

1. FC Sand - TSV Karlburg (Samstag, 16 Uhr, Seestadion)

Der Aufwärtstrend ist da. Was beim 4:1 über den Würzburger FV deutlich zu sehen war, hätte beinahe auch in Seligenporten zu einem - zugegeben überraschenden - Ertrag geführt. Das 1:2 beim neuen Tabellenführer kann der FC Sand verschmerzen, die Oberpfälzer sind keine der Mannschaften, mit denen sich die Sander messen müssen. Dass es trotz Führung am Ende nicht reichte, ist schade, aber gewiss kein Beinbruch.

Anders sieht es nun am Samstag aus, wenn der 1. FC Sand (14./8) auf den TSV Karlburg (15./7) trifft. Die Tabellennachbarn weisen eine ähnliche Bilanz auf, Beide haben zwei Siege und sieben Niederlagen auf dem Konto. Dass die Sander einen Zähler mehr aufweisen, ist dem Umstand geschuldet, dass sie eine Partie mehr als die Mannschaft aus dem Spessart ausgetragen und da einen Punkt geholt haben. 

Ein Punkt in fünf Spielen 

Durch den Sander Dreier im letzten Heimspiel hat sich die Schlereth-Elf an Karlburg vorbei geschoben, während der Neuling ein wenig auf der Stelle tritt. Vier Niederlagen in den letzten fünf Partien, darunter das desaströse 1:7 in Vilzing, haben den Turn- und Sport-Verein fest im Keller verankert. Vor einer Woche allerdings gab es ein kleines Erfolgserlebnis in Karlburg: Beim 0:0 gegen den TSV Abtswind sicherte sich der Neuling endlich wieder mal einen Punkt. Und auch beim 2:3 in Großbardorf verkaufte sich die Mannschaft von Markus Köhler nicht schlecht.

Das alles haben sie beim FC Sand auf dem Schirm. "Nach den letzten beiden ordentlichen Spielen gegen Würzburg und in Seligenporten wollen wir nun auch zu Hause wieder unsere Fans guten Fußball bieten und auch etwas Zählbares einfahren", kennt Erich Barfuß die Ausgangssituation für diese Partie. Der Sander Sportleiter weiß aber auch, dass der letztjährige Meister der Landesliga Nordwest keine Laufkundschaft darstellt: "Mit Karlburg kommt allerdings eine Mannschaft, die eine gute Qualität hat und ähnlich wie wir ihre Stärke in der mannschaftlichen Geschlossenheit hat."

Initiative ergreifen

Anders als in Seligenporten ist der FC Sand diesmal allerdings gefordert, wieder selbst die Initiative zu ergreifen. Und dass die Mannschaft dazu in der Lage ist, hat sie im Kirchweih-Heimspiel gegen den Würzburger FV bewiesen, als der engagierte Auftritt völlig verdient mit drei Punkten belohnt wurde. "Das wird bestimmt ein ganz anderes Spiel als in Seligenporten, und wir werden alles aufbieten müssen, um die Punkte in Sand zu behalten", ahnt Barfuß, dass Sand erneut mehr agieren als reagieren muss.

Immerhin kann Dieter Schlereth nun schon zum dritten Mal in Folge eine nahezu gleiche Aufstellung auf den Rasen schicken. Lediglich im Tor wird vermutlich wieder Stefan Klemm den Vorzug vor Markus Geier erhalten. Das Duo André Karmann/Danny Schlereth wird erneut als "Doppel-Sechs" dafür verantwortlich sein, dass die bislang erst zehnmal erfolgreichen Gäste-Angriffe frühzeitig beendet werden können, und vorne sollen Thorsten Schlereth und Shaban Rugovaj für den nötigen Druck auf die mit 25 Gegentoren drittschwächste Abwehr der Liga sorgen. Hinter dem Einsatz von Sebastian Wagner steht allerdings ein Fragezeichen, neu im Aufgebot ist hingegen Neuzugang Niklas Tscherner. 

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