Sand am Main

Marc Fischer beim FC Sand: Beim zweiten Mal soll alles besser werden

Der Rückkehrer aus Eltmann ist im zweiten Anlauf beim FC Sand zum Stammspieler geworden. Seine Flankenläufe sollen zu Toren führen. So wie zu Chris Gonnerts Traumtor.
 Marc Fischer (rechts, im Zweikampf mit dem jetzigen Abtswinder Kevin Steinmann) ist bereits zum zweiten Mal beim FC Sand. 
Foto: PresseFoto Evans / Ryan Evans |  Marc Fischer (rechts, im Zweikampf mit dem jetzigen Abtswinder Kevin Steinmann) ist bereits zum zweiten Mal beim FC Sand. 

Mit 21 Jahren von der A-Klasse in die Bayernliga? Als Marc Fischer 2015 vom RSV Unterschleichach den Weg zum FC Sand suchte, schien dieser Sprung trotz regelmäßiger Einsätze im Seestadion zu groß zu sein. Fischer ging drei Schritte zurück, schloss sich dem Kreisligisten SG Eltmann an, um es in dieser Saison noch mal zu versuchen. Und diesmal erfolgreich(er): In allen zehn Partien stand der inzwischen 27-Jährige in der Startaufstellung. Das wird ziemlich sicher auch an diesem Samstag so sein, wenn der FC Sand (11./12 Punkte) ab 16 Uhr bei der DJK Gebenbach (13./10) antritt.

Fischer hat sich auf der rechten Außenbahn der Sander eingerichtet. Dort soll er mit seiner Dynamik für Flankenläufe und Gefahr sorgen. Ein Auftrag, den der Eltmanner bislang gut erfüllt hat. Zwar steht bei ihm erst ein eigener Treffer zu Buche, "Marc ist aber sehr wichtig für die Mannschaft", weiß Trainer Matthias Strätz um die Qualitäten seiner Nummer elf.

Die "verrückten Sachen" von Chris Gonnert

Der Rückkehrer hat sich relativ schnell an die wesentlich höhere Intensität in der Bayernliga gewöhnt. "Natürlich war es eine Umstellung, auch die vielen neuen Spieler musste ich erst kennenlernen. Inzwischen haben wir uns aber gut eingespielt", sieht sich der antrittsschnelle Stürmer auf dem richtigen Weg. Fischer selbst hat die lange Pause nach der abgebrochenen Saison genutzt, um seinen Körper "Bayernliga-tauglich" zu machen. In der fußballfreien Zeit habe er viel Muskelmasse zugelegt. Trotzdem: "Als wir mit dem Vorbereitungstraining begonnen haben, habe ich schon gemerkt, dass das ein anderes Kaliber ist."

Die rechte Seite teilt sich Fischer in der Regel mit dem defensiven Ralph Thomann und mit Allrounder Christopher Gonnert. Dem servierte er im Spiel gegen den Würzburger FV auch die Flanke zu dessen Traumtor. "Um Gottes Willen, was macht er denn jetzt?", hatte Fischer gedacht, als er Gonnert da quer in der Luft gesehen habe. "Aber wenn bei uns jemand so ein Tor machen kann, dann der Chris. Der macht öfter mal solch verrückte Sachen", schmunzelt der gelernte Bauzeichner.

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Beim 0:4 gegen die SpVgg Ansbach kam aber auch das Duo Fischer/Gonnert an seine Grenzen. "Auch wenn wir in der zweiten Hälfte besser im Spiel waren. Sobald Ansbach das Tempo angezogen hat, war es echt schwierig für uns, da haben wir wenig Land gesehen", will Fischer an der verdienten Niederlage nichts schön reden.

Die in dieser Partie gemachten Fehler haben die Sander aber erkannt. "Wir haben das im Training angesprochen und daran gearbeitet, es künftig besser zu machen", weiß Fischer, was sich am Samstag in Gebenbach ändern muss: "Wir müssen besser verschieben, die Räume dicht machen, lange Bälle verhindern. Und vor allem muss der Wille, das Spiel zu gewinnen, wieder her." Der sei hauptverantwortlich gewesen für die bisher eingefahren zwölf Punkte, habe gegen Ansbach aber gefehlt und soll nun wieder spürbar werden.

Bechmann, Gonnert und Götz fallen aus

Der Wille also kehrt zurück, da ist sich Fischer sicher. Anders als Joe Bechmann, der nach wie vor verletzt ist. Auch Gonnert und Simon Götz sowie die beiden länger verletzten Nikolas John und Sandro Heidrich stehen am Samstag nicht zur Verfügung, fraglich ist zudem Luca Zeiß. Personalsorgen hat aber auch der Gastgeber. "Es wird schwierig, überhaupt elf Bayernliga-Spieler zusammenzubringen", wird DJK-Trainer Franz Koller im Fußballportal "FuPa" zitiert.

Der steht mit seiner Mannschaft aktuell zwei Zähler hinter dem FC Sand. "Man darf aber nicht vergessen, dass Gebenbach bislang nur Gegner aus der oberen Tabellenhälfte hatte", warnt Matthias Strätz davor, die Oberpfälzer leichtzunehmen. Dennoch: Die bislang eher magere Bilanz gegen die DJK – erst ein Sieg in sechs Partien – soll aufpoliert werden.  Gerne auch durch das zweite Saisontor von Marc Fischer.

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