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Abtswinder Abstiegskampf gegen Ansbach

Er und sein TSV Abtswind stehen im Heimspiel gegen Ansbach unter Druck: Kapitän Michael Herrmann (links, hier im Zweikampf mit  Viktoria Kahls Lucas Gora)
Foto: Alexander Rausch | Er und sein TSV Abtswind stehen im Heimspiel gegen Ansbach unter Druck: Kapitän Michael Herrmann (links, hier im Zweikampf mit Viktoria Kahls Lucas Gora)

TSV Abtswind – SpVgg Ansbach

(Samstag, 14 Uhr, Kräuter Mix Arena)

Abtswinds Trainer sehen in dieser Saison besonders häufig den TSV Großbardorf. Denn der Spielplan ist so angelegt, dass die Grabfelder immer jeweils gegen den nächsten Abtswinder Kontrahenten spielen. Folglich ging es am letzten Wochenende für Uwe Neunsinger zur SpVgg Ansbach (12./20). Was der gebürtige Mittelfranke in seiner Bezirkshauptstadt zu sehen bekam, hat ihn durchaus beeindruckt, auch wenn die Gastgeber mit 2:3 unterlagen. „Die Ansbacher Offensivspieler brauchen nicht viele Chancen. Sie sind technisch sehr stark“, berichtet Neunsinger und meint allen voran Patrick Kroiß (sieben Tore), Sven Landshuter (sieben) und Tom Abadjiew (fünf).

Von solchen Knipsern kann der 48-Jährige beim TSV (13./18) derzeit nur träumen. Der beste Torschütze ist mit fünf Treffern ein Mittelfeldakteur (Michael Dietl) – und noch dazu verletzt. Es ist beileibe nicht der einzige Abtswinder, der ausfallen wird. Neben den Langzeitverletzten ist erneut Frank Hartlehnert mit einem Muskelfaserriss hinzugekommen. Viele Akteure konnten unter der Woche zudem aus den unterschiedlichsten Gründen nicht trainieren. „Wir werden alles zusammenkratzen und natürlich elf Spieler auf dem Feld stehen haben“, sagt Neunsinger. „Bei allen Problemen muss unser Anspruch schon sein, dem Gegner mehr Probleme zu bereiten als letzte Woche.“

Da unterlagen die Kräuterdorf-Fußballer sang- und klanglos in Sand. Weil Don Bosco Bamberg parallel das Stadtderby beim FC Eintracht Bamberg verloren hat, steht Abtswind noch über dem Strich. Doch auch die Ansbacher stehen in der Tabelle nicht viel besser da und haben nur zwei Punkte mehr. „Hinten sind sie anfällig“, weiß Neunsinger, „auch wenn sie sich unter dem neuen Trainer stabilisiert haben.“ Denn die Mittelfranken haben ebenfalls bereits einen – noch früheren – Trainerwechsel hinter sich. Eigengewächs und Mittelfeldregisseur Christoph Hasselmeier – er selbst ist in Abtswind noch rotgesperrt – übernahm das Amt Ende August von Robert Kovacic.

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