RIMBACH

Der Stadtpokal bleibt in Volkach

Der VfL Volkach ist im Fußball wieder die Nummer eins in der Stadt. Mit einem verdienten 3:1 (1:0) hat der VfL das Endspiel um die Stadtmeisterschaft gegen Gastgeber SV Lülsfeld/Rimbach gewonnen.
Der VfL Volkach ist Fußball-Stadtmeister (hinten von links): Betreuer Helmut Leibold, Thorsten Klinger, Jan Bethge, Simon Hufnagel, Benjamin Borst, Max Hochrein und Tobias Scheuring; (vorne) Dominik Wolf, Sebastian Schraud, Mario Hein, Philipp Weissenseel.       -  Der VfL Volkach ist Fußball-Stadtmeister (hinten von links): Betreuer Helmut Leibold, Thorsten Klinger, Jan Bethge, Simon Hufnagel, Benjamin Borst, Max Hochrein und Tobias Scheuring; (vorne) Dominik Wolf, Sebastian Schraud, Mario Hein, Philipp Weissenseel.
Foto: FOTO Andreas Stöckinger | Der VfL Volkach ist Fußball-Stadtmeister (hinten von links): Betreuer Helmut Leibold, Thorsten Klinger, Jan Bethge, Simon Hufnagel, Benjamin Borst, Max Hochrein und Tobias Scheuring; (vorne) Dominik Wolf, Sebastian ...

Erst seit wenigen Wochen besteht das Bündnis zwischen der DJK Rimbach und dem SV Lülsfeld. Entstanden ist die Verbindung als Vernunftehe, damit der Ball in beiden Dörfern auch auf längere Sicht rollt. „Es hätte beiden nichts besseres passieren können“, meint Sportleiter Helmut Hermann, der aus Lülsfeld kommt. Keine zwanzig Minuten habe seinerzeit die Versammlung der Spieler in Lülsfeld gebraucht, um den Weg für die Fußballgemeinschaft mit Rimbach zu bereiten.

Am selben Abend setzte man sich bei der DJK Rimbach zusammen. Die anfangs angestrebte Allianz mit dem SV Obervolkach scheiterte am Veto der Obervolkacher, also kam Lülsfeld an die Reihe. Als Trainer betreut Udo Braun, der zuvor in gleicher Position in Rimbach tätig war das Team. Rasch hätten sich beide Seiten aneinander gewöhnt, sagt Sportleiter Hermann. Nicht nur für die bald beginnende Runde verbreitet er Optimismus. Der Kader der ersten Mannschaft umfasst etwa zwanzig Spieler. „An den Konkurrenzkampf muss sich der ein oder andere erst gewöhnen. Ich habe ein gutes Gefühl“, bleibt Hermann Optimist.

Daran änderte auch das Finale um den Stadtpokal 2007 nichts. Die Volkacher, längst an die Niederungen des Fußballs gewöhnt, stellten darin die bessere Mannschaft. Spielstärker, mit der besseren Aufteilung und sicherer im Kombinationsspiel, verfügten sie zudem über den gefährlicheren Angriff. Ein wenig mulmig war Betreuer Helmut Leibold am Anfang schon zu Mute – nicht nur, weil Daniel Saukel bereits nach vier Minuten aus der Di-stanz ans Lattenkreuz des VfL-Tores zielte. Mit Christian Höhn, Sebastian Haupt und Marco Baumann steckten noch drei von Leibolds Spieler zu Beginn der Partie im Stau auf der Autobahn fest.

Nach einer Viertelstunde fand der VfL immer besser ins Spiel. Vor allem die Spitzen Dominik Wolf und Tobias Scheuring bereiteten ihren Gegnern Probleme. So löste sich Wolf vor dem 1:0 gekonnt, lief seinem Gegenspieler Schättler davon – und schoss an den Pfosten. Der Abpraller wurde wieder in die Mitte aufgelegt, wo Mario Hein zum 1:0 einschob (22. Minute). Dieser Treffer brachte Lülsfeld/Rimbach aus dem Konzept. Christian Liebenstein hätte nur eine Minute nach der Führung das 2:0 erzielen müssen, er ließ aber nach einem Schnitzer der SV-Abwehr gleich zwei Chancen aus (23.). Schließlich bekam VfL-Betreuer Leibold die frohe Kunde via Handy, dass die Ersatzkräfte gleich eintreffen würden.

In der zweiten Halbzeit besannen sich die Lülsfelder bei regnerischem und kaum einladendem Wetter mehr auf den Kampf. Der flinke Sebastian Brenner lief nach einem langen Pass allen davon und erzielte das 1:1 nach einer Stunde. Wenig später verfehlte Torsten Wolfs Distanzschuss das VfL-Gehäuse knapp. Im Anschluss stand die Partie für einige Minuten auf der Kippe. Mit einem herrlichen Freistoß brachte der umsichtige Abwehrchef Benjamin Borst den VfL schließlich auf den Weg zum Pokalsieg. Fast vom Strafraumeck zirkelte er den Ball um die Mauer und in die Maschen zum 2:1.

Den Schlusspunkt unter das Endspiel setzte ein Treffer der Marke Tor des Tages. Aus dem Mittelfeld heraus spielte Thorsten Klinger den Ball auf Tobias Scheuring, der flugs zu einem Konter startete. Punktgenau flankte Scheuring in die Mitte, Klinger nahm den Ball volley aus der Luft und traf sieben Minute vor Schluss zum entscheidenden 3:1. Wenig später nahm Volkachs Mannschaftskapitän Benjamin Borst vom städtischen Sportreferenten Peter Haupt den Stadtpokal in Empfang, wie schon im vergangenen Jahr. VfL Volkach: Simon Hufnagel; Jan Bethge, Benjamin Borst, Sebastian Schraud, Philipp Weissenseel, Max Hochrein (46. Marco Baumann), Christian Liebenstein (53. Christian Höhn), Mario Hein, Thorsten Klinger, Tobias Scheuring, Dominik Wolf. SV Lülsfeld/Rimbach: Daniel Leicht; Stefan Schättler (24. Christoph Haupt), Alexander Götz (58. Sebastian Brenner), Markus Kleedörfer, Martin Ament, Roland Müller, Andreas Röding (56. Klaus Scheder), Benjamin Anger, Daniel Saukel, Torsten Wolf, Tobias Zang. Schiedsrichter: Max Burlein (TSV Abtswind). Gelbe Karten: Kleedörfer, Götz, Röding. Zuschauer: 100 (in Rimbach). Tore: 1:0 Mario Hein (22.), 1:1 Sebastian Brenner (60.), 2:1 Benjamin Borst (76.), 3:1 Thorsten Klinger (83.). Spiel um Platz drei: FC Fahr – SV Obervolkach 2:1; Halbfinals: Volkach – Fahr 4:1 (0:0) nach Elfmeterschießen; Obervolkach – Rimbach 1:3.

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