Fussball: Bayernliga Nord, Männer

Drei Gegentore nach dem gleichen Muster: Der FC Geesdorf kämpft sich zurück, muss aber ohne Punkte heimfahren

Das Flutlichtspiel am Freitagabend: Zwar gelingen den Geesdorfern mal wieder zwei Treffer, doch der Aufsteiger unterliegt trotzdem beim 1. SC Feucht.
Spielertrainer Jannik Feidel attestierte seiner Mannschaft gegen den SC Feucht 'eines unserer besten Spiele'.  Nachdem sie einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatten, waren die Geesdorfer nah dran am Auswärtspunkt.
Foto: Hans Will | Spielertrainer Jannik Feidel attestierte seiner Mannschaft gegen den SC Feucht "eines unserer besten Spiele".  Nachdem sie einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatten, waren die Geesdorfer nah dran am Auswärtspunkt.

Die weiterhin stark ersatzgeschwächten Bayernliga-Fussballer des 1. FC Geesdorf mussten am Freitagabend die sechste Niederlage in Folge hinnehmen. Beim 1. SC Feucht unterlag der Aufsteiger knapp und auch etwas unglücklich mit 2:3 (2:0) und steht damit auch nach dem 19. Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz.

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"Das war heute sicherlich eines unserer besten Spiele, vor allem, was den Kampf und den Einsatz angeht", berichtete Geesdorfs Spielertrainer Jannik Feidel auf dem Heimweg. Womit der 26-Jährige auch durchaus recht hatte. Denn der FC kämpfte sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurück und glich auf dem tiefen und schwer zu bespielenden Boden durch Tore in der 67. und 72. Minute aus.

Rukiqi schnürt den Dreierpack

Doch erneut nur fünf Minuten später brachte der Dreifach-Torschütze Leon Rukiqi die Feuchter wieder in Führung. "Gerade das zweite und das dritte Gegentor waren eigentlich recht einfach zu verteidigende Flanken", ärgerte sich Feidel etwas. Bemerkenswert: Alle drei Geesdorfer Treffer fielen nach dem gleichen Muster. Eine Flanke aus dem Halbfeld von der rechten Seite, Rukiqi entwischte seinen Bewachern in der Geesdorfer Hintermannschaft und hatte dann vor Keeper Robert Leipold keine Schwierigkeiten mehr, den Ball im Tor unterzubringen.

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Zur Wahrheit der Partie gehörte aber auch, dass die Feuchter es nach der Pause verpassten, mit dem dritten Tor den Deckel draufzumachen. Einmal verfehlte ein Feuchter Angreifer nach einem zurückgeprallten Pfostenschuss aus acht Metern das schon verwaiste Tor.

Spieler-Trainer Feidel freut sich über zwei Tore

"Uns fehlen acht bis neun Leistungsträger. Da ist es einfach schwierig zur Zeit", erklärte Feidel, der nur ein einziges Mal ausgewechselt hatte. Trotzdem habe er das Gefühl gehabt, dass seine Mannschaft mal wieder näher an einem Punktgewinn dran war als zuletzt. Da hattes es für die Geesdorfer, die endlich auch mal wieder zwei Tore erzielten (Feidel: "Das freut mich besonders!"), reihenweise deutliche Niederlagen gesetzt.

Eine letzte Chance auf Punkte hat das Feidel-Team dann am kommenden Samstag am heimischen Federwasen. Um 14 Uhr ist der Unterfranken-Rivale TSV Großbardorf zu Gast.

Die Statistik des Spiels

Fussball, Bayernliga Nord, Männer
1. SC Feucht – FC Geesdorf 3:2 (2:0).
Feucht: Kowalewski - Devost, Ahmed (81. Fleischmann), Sormaz (84. Koc), Spielbuehler, Heinloth, Schäf, Ruhrseitz, Kussmann, Rukiqi, Weber.
Geesdorf: Leipold - Bäuerlein (37. Fischer), Aldijawi, Weiglein, Lorenz, Rottendorf, Vasilev, J. Feidel, F. Feiderl, Kuhn, Flores Vega.
Schiedsrichter: Peter Dotzel (Heidenfeld).
Zuschauende: 150
Tore: 1:0 Leon Rukiqi (22.), 2:0 Leon Rukiqi (40.), 2:1 Simon Weiglein (67.), 2:2 Rene Rottendorf (72.), 3:2 Leon Rukiqi (77.).
Quelle: BFV
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