Geesdorf

Geesdorf muss an die Grenzen gehen

Manchmal kommt der Spielplan schon ziemlich feinfühlig daher. Da befindet sich der FC Geesdorf (12. Platz/34 Punkte) seit seinem vorzeitig gesicherten Klassenerhalt vor einigen Wochen in einem Abwärtsstrudel. Und dann spült das Restprogramm dem Aufsteiger zum Ende der Saison zwei Gegner zu, die in der Tabelle noch weiter unten angesiedelt sind. Zum letzten Heimspiel kommt an diesem Samstag der TuS Röllbach (13./31), und nächste Woche geht es in Begleitung eines ganzen Fanbusses zum abgeschlagenen Schlusslicht SC Aufkirchen.

„Zuletzt war die Luft etwas raus. In Sachen Spannung haben einige Prozentpunkte gefehlt“, erklärt FC-Interimstrainer Patrick Werner. „Doch in dieser Liga muss man immer an seine Grenzen – sonst erntet man nichts.“ Nun gelte es, den Zuschauern nochmals mit einer starken Leistung für ihre tolle Unterstützung zu danken. „Wir sind wirklich ein fußballverrücktes Dorf, das mit Leib und Seele hinter dem Verein steht“, sagt Werner. „Daher wollen wir jetzt noch das Maximale rausholen – auch, um mit einem guten Gefühl aus der Saison zu gehen.“

Personell sind die Geesdorfer allerdings nach wie vor stark gebeutelt. So gesellt sich gegen Röllbach zu den Langzeit-Ausfällen noch Markus Pfeufer, der verreist ist. Ungewiss sind die Einsätze von Carmine de Biasi, Dominik Kober und Simon Weiglein.

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Jörg Rieger
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