Altbessingen

Altbessinger Zusammenhalt als Trumpf

Nach Cybertraining und digitalen Weinproben: Trainer Christian Brauner begleitet seine DJK nach den langen Monaten der Zwangspause auf dem Weg zurück in Richtung fußballerische Normalität.
Einst rund um das Schweinfurter Sachs-Stadion tätig, nun im 350-Einwohner-Dorf Altbessingen: Christian Brauner
Foto: Dominik Großpietsch | Einst rund um das Schweinfurter Sachs-Stadion tätig, nun im 350-Einwohner-Dorf Altbessingen: Christian Brauner

Vor rund einem Jahr übernahm Christian Brauner die DJK Altbessingen als Nachfolger von Michael Fery, der das Team von der Kreisklasse in die Bezirksliga geführt hatte. Eine Mannschaft, die von ihrer Bodenständigkeit und ihrem Zusammenhalt lebt. Die beginnende Saison in der Fußball-Bezirksliga Ost wird aber nun von Christian Brauner geprägt werden, der auf langjährige Erfahrung im höherklassigen Jugendbereich zurückblicken kann.

Rückblick

Seit ziemlich genau einem Jahr ist der 32-jährige Christian Brauner, der zuvor das Nachwuchsleistungszentrum in Schweinfurt geleitet hat, Trainer der DJK Altbessingen. "Wir haben einmal pro Woche das klassische Cyber-Training gemacht und zwischendurch auch eine Online-Weinprobe", berichtet Brauner über die verschiedenen Aktivitäten während der Corona-Zwangspause. Seit rund sechs Wochen befindet sich seine Mannschaft voll im Vorbereitungsmodus, zuvor hatten die Spieler in Kleingruppen coronakonform trainiert. "Nach zehn Monaten Pause kannst du nicht gleich voll loslegen", weiß der Schwemmelsbacher, den nach zehn Jahren Jugendarbeit die neue Aufgabe bei der DJK gereizt hat.

Augenblick

Den beiden Abgängen Simon Weißenberger (DJK Schwebenried/Schwemmelsbach) und Stefan Wecklein (Karriere beendet) steht Sascha Brauner, der 22-jährige Bruder des Trainers, als Neuzugang von der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach gegenüber. Längere Zeit ausfallen wird Johannes Herold, der sich in der Vorbereitung einen Meniskus- und Kreuzbandriss zugezogen hat. "Die Jungs sind natürlich ein Stück entfernt von der normalen Form und Fitness", ist sich Brauner bewusst. Die Ergebnisse der Testspiele seien für den jungen Familienvater nicht so wichtig, vielmehr gehe es darum, dass die Mannschaft wieder zueinander findet. Die geringe Größe des Kaders, der fast ausschließlich aus einheimischen Spielern besteht, müsse man über die mannschaftliche Geschlossenheit kompensieren. Der Zusammenhalt in der Truppe, von der er im Vorfeld bereits einige Spieler gekannt hat, sei ebenfalls ein Grund gewesen, weshalb er zur DJK gewechselt sei.

Ausblick

Als Saisonziel definiert Brauner den Klassenerhalt. Auch wenn durch den Rückzug Wiesentheids bereits der erste der beiden direkten Absteiger feststeht, gelte es, so schnell wie möglich das rettende Ufer zu erreichen. Sein persönliches Ziel sei ein Mittelfeldplatz. Die Frage, ob sich seine Mannschaft verbessert hat, beantwortet er mit einem Nein. "Allerdings sind die Spieler älter und erfahrener geworden", sieht er den positiven Aspekt. Als Favoriten im Rennen um die Meisterschaft nennt er den personell stark verbesserten Aufsteiger Ettleben, vor allem aber auch die DJK Forst. Nach Ettleben geht es für die DJK gleich zum Saisonauftakt am Samstag, 24. Juli.

Abgänge: Simon Weißenberger (DJK Schwebenried/Schwemmelsbach).

Zugänge: Sascha Brauner (DJK Schwebenried/Schwemmelsbach).

Trainer: Christian Brauner (seit 2020).

Saisonziel: Klassenerhalt.

Meistertipp: SV-DJK Oberschwarzach.

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