Karlburg

Markus Köhler bleibt Trainer beim TSV Karlburg

Warum der 35-Jährige beim Fußball-Bayernligisten verlängert hat und welchen Rekord der Coach des Tabellenzwölften nun jagt.
Einer, der am Spielfeldrand eher sachlich als impulsiv ist: Trainer Markus Köhler vom TSV Karlburg
Foto: Yvonne Vogeltanz | Einer, der am Spielfeldrand eher sachlich als impulsiv ist: Trainer Markus Köhler vom TSV Karlburg

Der Trainer des TSV Karlburg heißt auch in der kommenden Saison Markus Köhler. Darüber informierte der Fußball-Bayernligist in einer Pressemitteilung. Auch Köhlers Assistenten bleiben dem 35-jährigen Chefcoach erhalten: Sebastian Fries als spielender Co-Trainer und Martin Spanheimer als Torwarttrainer.

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"Dank ihnen haben wir es geschafft, die Abgänge erfahrener Spieler immer wieder kompensieren zu können, indem sie einerseits ein Näschen für junge Talente bewiesen und diese an das Bayernliganiveau im Aktivenbereich herangeführt haben. Andererseits haben sie aber auch bereits etablierte Spieler so gefordert und gefördert, dass diese sich nochmals weiterentwickeln konnten", wird der stellvertretende TSV-Vorsitzender Sebastian Kühl in der Mitteilung zitiert.

Köhler selbst führt noch einen weiteren Grund an, warum er seine Tätigkeit fortsetzt. "Es ist einfach eine gute Atmosphäre im Trainerteam und zwischen den Spielern. Das Arbeiten macht einfach Spaß", erklärt Köhler, der selbst als Aktiver in Karlburg und Rimpar Landesliga gespielt hat.

Auf einem Nichtabstiegsplatz

Nach einem Intermezzo als Kreisliga-Trainer der Karlburger Reserve stieg der Steuerfachwirt dann im Jahr 2019 als Coach der gerade in die Bayernliga aufgestiegenen ersten TSV-Mannschaft ein. Mit der schaffte er in der von 2019 bis 2021 währenden Premierensaison den Klassenerhalt, was allerdings auch dadurch begünstigt wurde, dass im vergangenen Jahr wegen Corona die Relegation entfiel und die Teams auf den Relegationsrängen in ihren jeweiligen Ligen bleiben durften. Aktuell liegen die Karlburger als Zwölfte auf einem Nichtabstiegsplatz.

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Im Sommer 2022 wird Köhler dann in seine vierte Saison als Karlburger Trainer gehen. Damit würde er sich dem Rekord seines Förderers Harald Funsch nähern, der in den Nullerjahren sechseinhalb Jahre Trainer in Karlburg war und damit länger im Amt als jeder TSV-Coach in diesem Jahrtausend.

Die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison 2021/22, in welche die Karlburger mit unverändertem Kader gehen, hat am Montag begonnen – zunächst mit Ausdauer- und Kräftigungseinheiten sowie mit Übungsstunden in der Soccerhalle. "Ab Anfang Februar stehen wir dann wieder auf dem Platz", sagt Markus Köhler.

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Der Wiedereinstieg in die Saison ist nach derzeit vorliegendem Spielplan für den TSV am 5. März mit einem Auswärtsspiel bei der SpVgg Ansbach vorgesehen. Aber es könnte schon früher losgehen für Köhlers Mannschaft. Denn nach seinen Worten wird die Nachholpartie der am letzten November-Wochenende abgesagten Begegnung zu Hause gegen Schlusslicht ASV Cham wohl schon am Samstag, 26. Februar, stattfinden. 

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Das Karlburger Aufgebot wird wohl auch in weiten Teilen in der kommenden Saison beieinander bleiben. "Die Spielergespräche mit dem Bayernliga-Kader sind sehr weit vorangeschritten, und der Großteil der Mannschaft hat seine Zusage für die kommende Saison gegeben", heißt es in der Mitteilung. Als Abgänge stehen lediglich Steffen Bachmann und Andreas Rösch fest, beide werden ihre ersten Stellen als Trainer antreten. Bachmann wechselt zum FC Wiesenfeld-Halsbach, Rösch, der 2017 vom Kreisligisten SV Erlenbach gekommen war, hat den Namen seines neuen Klubs noch nicht öffentlich gemacht.

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