Würzburg

Einwurf: Viele offene Fragen für die bayerischen Vereine

Die Spielabsage vom Freitag und die Folgen. Gedanken über eine Zukunft, die ungewiss erscheint.
Auf den Sportplätzen in der Region wird es in den kommenden Wochen leer.
Foto: Heiko Becker | Auf den Sportplätzen in der Region wird es in den kommenden Wochen leer.

 Der Amateurfußball in Bayern hat Pause. Erst einmal bis 23. März, mit großer Wahrscheinlichkeit aber viel länger. Spielabsagen im gesamten Freistaat wegen der Verbreitung eines Virus, das hat keiner der Aktiven und Funktionäre je erlebt. Sprachen vor einer Woche noch viele Menschen von Hysterie in Zusammenhang mit Corona, gab es nach der Absage an diesem Freitag kaum noch kritische Stimmen. Stattdessen ist Verständnis für den Schritt zu spüren, durch die Absagen die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Gleichwohl ist große Unsicherheit zu spüren. Wann geht es weiter? Fügt die Zwangspause den Klubs nachhaltige Schäden finanzieller Art zu? Was bedeutet die Auszeit für das soziale Miteinander innerhalb der Vereine? Keine dieser Frage kann derzeit seriös beantwortet werden, die Unsicherheit bei den Beteiligten ist verständlich. Die kommenden Wochen dürften für die bayerischen Fußballvereine eine Herausforderung bisher nicht gekannter Art darstellen.

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