Martin Strobels Kampf ums Comeback

Vom Höhe- zum Tiefpunkt: Bei der Weltmeisterschaft avancierte der Spielmacher der deutschen Handballer vom unterschätzten Zweitligaprofi zum tragischen Helden. Nach seiner schweren Knieverletzung ist er nun in der Reha. Ein Besuch in Balingen.
Kroatien - Deutschland       -  Für einen Moment war er das Knie der Nation: „Ich wusste sofort: Das Turnier ist für mich beendet“, sagt Martin Strobel über sein WM-Aus im Hauptrundenspiel der deutschen Handballer gegen Kroatien.
Foto: Marius Becker (dpa) | Für einen Moment war er das Knie der Nation: „Ich wusste sofort: Das Turnier ist für mich beendet“, sagt Martin Strobel über sein WM-Aus im Hauptrundenspiel der deutschen Handballer gegen Kroatien.

Sein Blick geht nach vorn, sagt er. Aber manchmal, „wenn ich allein bin oder im Bett liege“, dann schleichen sich die Gedanken natürlich zurück. Zurück zu diesem Montagabend des 21. Januar. Zurück in die Kölnarena. Zurück zum Hauptrundenspiel Deutschland gegen Kroatien bei der Handball-Weltmeisterschaft. Es lief die neunte Minute, als Martin Strobel sich im Angriff ohne Fremdeinwirkung das linke Knie verdrehte und mit verzerrtem Gesicht zu Boden ging. „In einer Bewegung, die ich in meinem Leben schon unzählige Male gemacht hab. Plötzlich hab ich einen großen Schmerz im Knie gespürt.

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