Bad Neustadt

Die Kegler unterbrechen ihre Saison

Wegen stark steigender Zahlen an Corona-Infizierten pausieren die bayerischen Kegel-Ligen ab sofort bis einschließlich 15. November. Bezirksvorsitzender Ralf Kleinert begrüßt die Entscheidung.
In Bayern ruht der Spielbetrieb auf den Kegelbahnen (Symbolbild) bis einschließlich 15. November.
Foto: Thomas Obermeier | In Bayern ruht der Spielbetrieb auf den Kegelbahnen (Symbolbild) bis einschließlich 15. November.

Nach nur drei Spieltagen ist schon wieder Schluss. Jedenfalls vorläufig. Ab diesem Montag ruht der Spielbetrieb des Bayerischen Sportkegler- und Bowlingverbands (BSKV). Und zwar bis vorerst Sonntag, 15. November. Das schrieb BSKV-Vizepräsident Michael Hofmann am Sonntag den Vereinen.

"Aufgrund der stark ansteigenden Covid-19-Infektionen in ganz Bayern in den vergangenen Tagen haben die Verantwortlichen des BSKV in Absprache mit den Bezirken entschieden, den Spielbetrieb vorerst zu unterbrechen", heißt es in dem Schreiben. Am übernächsten Wochenende wollen die Gremien des Verbands darüber beraten, ob, wann und wie es weitergehen kann.

Vergangene Saison wurde abgebrochen, neue später gestartet

Die Corona-Pandemie hatte im Frühjahr dafür gesorgt, dass die Saison 2019/20 zwei Spieltage vor Schluss abgebrochen wurde. Und, dass die neue Saison 2020/21 erst drei Wochen später als geplant beginnen konnte.

Vorsitzender der unterfränkischen Kegler:  Ralf Kleinert.
Foto: Regina Vossenkaul | Vorsitzender der unterfränkischen Kegler:  Ralf Kleinert.

Viele Mannschaftsrückzüge sowie Bedenken der Sportlerinnen und Sportler begünstigten die Entscheidung des Verbands, die Saison zunächst zu pausieren. "Diese Entscheidung ist aus Verantwortung unseren Mitgliedern gegenüber gefallen, um sie keinem erhöhten gesundheitlichen Risiko auszusetzen", schreibt Hofmann.

Unterfranken fuhr schon im Frühjahr eine vorsichtige Linie

Deutlicher wird Ralf Kleinert, der Vorsitzende des Bezirks Unterfranken: "In Unterfranken haben wir viele ältere Keglerinnen und Kegler. Wir möchten nicht dafür verantwortlich sein, dass jemand an Corona erkrankt oder stirbt." Schon im Frühjahr, sagt der Wülfershausener, habe man sich in Unterfranken für eine vorsichtige Linie in Corona-Zeiten entschieden. "Wir haben uns damals als eine der Ersten für einen Abbruch der vergangenen Saison entschieden."

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