Fußball

Fußball-SG Stockheim/Bastheim/Reyersbach: Wie die junge Garde beim Aufbruch zu neuen Ufern hilft

Kevin Zimmer (links) gehört zu der jungen Garde, mit der die SG Stockheim/Bastheim/Reyersbach in der A-Klasse Rhön 3 zu neuen sportlichen Ufern aufbrechen will.
Foto: Anand Anders | Kevin Zimmer (links) gehört zu der jungen Garde, mit der die SG Stockheim/Bastheim/Reyersbach in der A-Klasse Rhön 3 zu neuen sportlichen Ufern aufbrechen will.

Sie ist noch unbesiegt, steht derzeit auf Rang 3 in der Fußball-A-Klasse Rhön 3 - ein Relegationsplatz, der zum Sprungbrett in die Kreisklasse werden kann. Die Rede ist von der SG Stockheim/Bastheim/Reyersbach, die einen nahezu perfekten Saisonstart hingelegt hat.  Das macht auch Trainer Alexander Sawade glücklich. "Es macht Spaß, die Jungs zu trainieren. Sie ziehen mit. Ich verfüge über echt gute Fußballer", lobt der Coach.

Das sind die Stärken der SG Stockheim/Bastheim/Reyersbach

Sein Team sei in der vergangenen Saison, die mit Platz sechs abgeschlossen wurde, nicht schlechter gewesen. "Die junge Mannschaft hat aber dazugelernt", betont Sawade, der seit acht Jahren die Mannschaft betreut. Gerade die Nachwuchsspieler hätten sich richtig gut entwickelt. Die Stärken sieht Sawade in der Physis und in der mannschaftlichen Geschlossenheit. Was fehle, sei die Konstanz, gerade gegen schwächere Teams. "Das ist vielleicht eine Kopfsache", so Sawade.

Platz zwei oder drei im Visier

Als besonders eindrucksvoll stuft er die Leistungen in der ersten Halbzeit in Unsleben (Endergebnis 2:2) und in Reyersbach beim 5:1-Erfolg gegen die SG Wargolshausen I/Wülfershausen II ein. In dieser Runde nimmt die Spielgemeinschaft aus den drei Orten Platz zwei oder drei ins Visier. Würde heißen: Aufstiegs-Relegation. Die Meisterschaft, so glaubt Sawade, werde die SG Hendungen-Sondheim/Grabfeld erringen.

2015 stand der TSV Stockheim vor dem Aus

Auch Heiko Streit, der seit 20 Jahren als 1. Vorsitzender den TSV Stockheim anführt, gibt als Saisonziel "oben mitspielen" aus. Der Aufstieg sei aber kein Muss. Über einen Relegationsplatz würde er sich sehr freuen. Dabei stand TSV Stockheim 2015 vor dem Aus. Dann half die TSG Bastheim dem Verein aus der Patsche. 2015 wurde die SG mit Bastheim und Reyersbach gegründet. Sie wurde zu einer Erfolgsgeschichte.

Zusammenschluss wird zur Erfolgsgeschichte

Die drei Vereine harmonieren gut. Jede dieser drei Ortschaften stelle etwa drei bis vier Spieler. In dieser Saison werden die Heimspiele in der Vorrunde in Reyersbach, in der Rückrunde in Stockheim ausgetragen. Damit, so Heiko Streit, sei man dem Anliegen der Mannschaft, die Heimspiele einheitlich auszutragen, nachgekommen. Das rechnete sich bislang auch, zu den Spielen in Reyersbach kommen viele Zuschauer aus Stockheim. "Es besteht wieder Interesse, Fußball zu schauen", sagt Heiko Streit.

Junge Spieler beleben das Team in mehrerlei Hinsicht

Den Grund für den aktuellen Höhenflug sieht Streit im Nachrücken der jungen Spieler um Noel Fromm, Kevin und Leon Zimmer sowie David Diemer, allesamt aus Stockheim. Diese Akteure, so Heiko Streit, würden das Team sowohl spielerisch als auch kameradschaftlich beleben. Die Mannschaft sei ausgeglichen besetzt, verfüge über eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Die eigentliche Stärke der SG sei der Teamgeist. "Die Spieler unternehmen viel zusammen, auch außerhalb des Fußballs", unterstreicht Streit.

Lob für Trainer Alexander Sawade

Streit hält große Stücke auf Trainer Alexander Sawade, der seine Sache richtig gut mache, die Spieler kenne und auch schon mal durchgreife, die Zügel anziehen könne, wenn es erforderlich sei. Heiko Streit selbst bestritt am 30. September 2018 sein letztes Spiel, als er dann gegen Fladungen einen Kreuzbandriss erlitt. 

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