Großbardorf

Großbardorf will die Initiative ergreifen

Fußball

Bayernliga Nord SpVgg Ansbach – TSV Großbardorf (Samstag, 14 Uhr, Xaver-Bertsch- Sportpark)

Nicht nur für Andreas Lampert, Sportvorstand beim Nord-Bayernligisten TSV Großbardorf, war der knappe 1:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den FC Sand enorm wichtig. „Es war die erwartet harte Nuss, aber am Ende ein verdienter und wichtiger Heimsieg“, sagte Lampert. Auch TSV-Trainer André Betz freute sich über den Dreier. „Die Jungs haben gesehen, dass hinten die Null stehen kann und sie auch gewinnen können. Das merkt man auch im Training.“

Für Zarko Poznic, der zuletzt zwei Mal als linker Außenspieler der Viererkette in der Startelf stand, war es kein leichtes Spiel. „Es war ein Kampf bis zur 90. Minute und sicher kein schönes Spiel. Aber wichtig waren nur die drei Punkte“, erinnert sich der 28-Jährige, der nach eigener Aussage nie ganz mit sich zufrieden ist. „Im Spiel vorher gegen Abtswind war ich meiner Meinung nach besser als gegen Sand. Da habe ich viele Bälle bekommen und konnte viele Flanken schlagen. Leider konnte keine verwertet werden.“

Im Hinblick auf das Match am Samstag bei der Spielvereinigung Ansbach hat Lampert nun einen großen Wunsch: „Wir müssen uns nun weiter stabilisieren und verbessern, um gegen die spiel- und offensivstarken Ansbacher Zählbares mitzunehmen.“ Betz ist sich natürlich bewusst, dass die Aufgabe keine leichte ist. Da die Hausherren sehr unterschiedliche Leistungen abliefern, stellt sich für ihn die Frage: „Wie erwischen wir sie?“ Bestes Beispiel: Der 1:4-Niederlage bei Don Bosco Bamberg ließen die Schützlinge von Spielertrainer Christoph Hasselmeier ein 7:0 in Hof folgen. Dabei netzten Sven Landshuter drei Mal und Patrick Kroiß zwei Mal ein.

Betz: „Sonst wird es gefährlich“

Auf die müssen die Bardorfer also besonders aufpassen. Überhaupt ist die Ausbeute der Mittelfranken im heimischen Stadion nicht gerade furchteinflößend. Denn nur ein Sieg und zwei Unentschieden, aber bereits drei Heimniederlagen stehen zu Buche. „Auf jeden Fall müssen wir vermeiden, dass die Platzherren so richtig ins Spiel kommen. Sonst wird es sehr gefährlich für uns.“ Klar ist für Betz, dass seine Defensive sehr gut arbeiten und die ganze Elf körperlich gut dagegenhalten muss. „Wir brauchen aber auch Initiative und Mut nach vorne, um aus Ansbach etwas mitzunehmen, denn das ist unser Ziel.“

Für Poznic stellt der Gastgeber eine vor allem in der Offensive starke Mannschaft mit Landshuter und Kroiß als überragende Einzelspieler. „Bereits im Hinspiel hat man trotz unseres 5:3-Erfolges gesehen, dass Ansbach ein sehr gutes Team stellt. Aber auch wir haben unsere Stärken, die wir in die Partie einbringen müssen.“ Damit meint der Abwehrrecke vor allem das schnelle Umschaltspiel. „Dafür werden wir mehr Platz bekommen, da der Hausherr das Spiel machen muss und auch wird.“ Poznic glaubt und ist sogar davon überzeugt, dass für den TSV der dritte Dreier in der Fremde im neunten Auswärtsspiel drin ist. „Denn ich bin stets optimistisch und will jedes Spiel gewinnen.“

Verzichten muss Betz in Ansbach weiterhin auf Tobias Fleischer (Kreuzbandriss), Dominik Zehe und André Rieß (beide Muskelfaserriss). Dazu hat sich Florian Dietz im letzten Match das Nasenbein gebrochen und fällt ebenso aus wie Marcel Hölderle wegen muskulärer Probleme. (gmad)

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