Bischofsheim

Jugendfußball: Neues Bündnis rund um den Kreuzberg geplant

Axel Braun, der Vorsitzende des VfR Stadt Bischofsheim, zeigt sich zuversichtlich, dass es mit der Bildung einer neuen Spielgemeinschaft klappen könnte.
Foto: VfR Stadt Bischofsheim | Axel Braun, der Vorsitzende des VfR Stadt Bischofsheim, zeigt sich zuversichtlich, dass es mit der Bildung einer neuen Spielgemeinschaft klappen könnte.

Im Jugendfußballbereich bahnt sich rund um den Kreuzberg ein neues großes Zweckbündnis an. Mit einstimmigem Beschluss in einer Online-Mitgliederversammlung hat sich vor wenigen Wochen die Juniorenfördergemeinschaft (JFG) Sinntal/Schondratal, der die Vereine SV Wildflecken, SC Schwarz-Weiß Oberbach, SV Riedenberg und 1. FC Bad Brückenau angehörten, endgültig aufgelöst. Auf der Suche nach einem neuen starken Partner stehen die Klubs nun mit dem VfR Stadt Bischofsheim in Kontakt.

"Die Entwicklung hat uns zu diesem Schritt gezwungen", erklärt der scheidende JFG-Vorsitzende Michael Kast vom SV Riedenberg. Man habe aktuell gerade noch 26 aktive Spieler für die Jugendmannschaften in den Altersklassen U 18, U 15 und U 13 zur Verfügung. Dies sei in der Summe eindeutig zu wenig. "Und da sind die Folgen von Corona noch gar nicht mitberücksichtigt", sagt Kast.

"Mühsam und mit viel Engagement und Leidenschaft wurde vor acht Jahren die JFG gegründet", führt Michael Kast weiter aus. "Als sich die DJK Schondra vor zwei Jahren dazu entschlossen hat, die JFG wieder zu verlassen, da war es nur eine Frage der Zeit, bis die JFG ihre Eigenständigkeit verliert." Die Kinder vom FC Bad Brückenau orientieren sich schon seit Jahren eher zum SV Römershag. Bleiben die jungen Fußballer aus Wildflecken, Oberbach und Riedenberg. "Wir brauchen einen neuen großen Partner, um dem Jugendfußball in der Region überhaupt eine Zukunft zu geben", betont Kast.

Am Samstagabend hat man sich nun erstmals in Präsenz offiziell mit dem VfR Stadt Bischofsheim und seinem Vorsitzenden Axel Braun zusammengesetzt. Braun und Kast sagen unisono, dass die Gespräche sehr positiv verlaufen seien. "Es schaut sehr gut aus", stellte Axel Braun im Gespräch mit dieser Redaktion fest. Auch auf Bischofsheimer Seite sei man sich irgendwo klar darüber, dass eine Erweiterung der Spielgemeinschaft aufgrund der allgemeinen Entwicklung im Jugendfußballsport irgendwann unausweichlich ist. "Wir wollen dafür sorgen, dass der Fußball rund um den Kreuzberg für unsere Kinder und Jugendlichen angeboten wird und erhalten bleibt." Die Gespräche mit Riedenberg, Oberbach und Wildflecken seien daher definitiv der richtige Weg.

Beim Treffen am Samstag habe man zu den meisten Punkten bereits Konsens gefunden. Nun sei für jeden noch eine Woche Zeit, um die eine oder andere Hausaufgabe zu machen, sodass man sich am nächsten Sonntag erneut zusammensetzen könne, um weitere Details zu klären. "Es geht um die Einzelheiten: Spielorte, Trainingsorte, Trainingszeiten, Trainer und Betreuer, finanzielle Regelungen", sagt Kast und ergänzt: "Wir sind auf einem guten Weg und wollen es positiv angehen."

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