Mühlfeld

Premiere für Bürgermeister Michael Kraus beim Mühlfelder Grenzlandlauf

Mellrichstadts Bürgermeister Michael Kraus (rechts) ließ sich in Begleitung von Organisator Robert Stuhl gerne zu einer aktiven Teilnahme am Mühlfelder Grenzlandlauf überreden.
Foto: Michaela Greier | Mellrichstadts Bürgermeister Michael Kraus (rechts) ließ sich in Begleitung von Organisator Robert Stuhl gerne zu einer aktiven Teilnahme am Mühlfelder Grenzlandlauf überreden.

"Ich bin mehr als zufrieden mit unserer Laufveranstaltung – auch, oder gerade unter diesen besonderen Bedingungen", lautete das Fazit im Lager des TSV Mühlfeld, allen voran von Hauptinitiator Robert Stuhl. "Wir hatten in den angegebenen drei Zeitfenstern 295 aktive Anmeldungen und weitere circa 30 Läufer, Walker und Wanderer, die keine Startnummer haben wollten." Von Freitag bis Sonntag gab es die Möglichkeit für passionierte Läufer der Region, aber auch für die einheimische Bevölkerung, sich auf den unterschiedlichen Strecken rund um den Mellrichstädter Stadtteil zu bewegen. Der Grenzlandlauf in Mühlfeld war die zweite Laufveranstaltung unter Corona-Bedingungen in der diesjährigen, noch frischen Saison des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC).

Neue Streckenführung kommt bei den Läufern gut an

"Das Echo war bei unseren Teilnehmern sehr positiv. Alle sind wohl glücklich, dass endlich wieder RGC-Veranstaltungen, wenn auch ohne Wettkampfcharakter, stattfinden", greift Stuhl die Stimmung der Aktiven auf. Die umgekehrte und aufgrund der langgezogenen Steigungen sehr anspruchsvolle Strecke sei sehr gut angekommen. Daher soll diese Streckenführung auch in Zukunft beibehalten werden. Zudem hatte man die mit Pflastersteinen versehene steile Rampe komplett umgangen, die viele Läufer zuvor als äußerst unangenehm empfunden hatten.

Kerstin Abert (links) und Christine Then sind vor der goldenen Brücke noch ganz entspannt. Kurz danach verpassten die beiden Läuferinnen aber ein Hinweisschild und liefen in die falsche Richtung.
Foto: Michaela Greier | Kerstin Abert (links) und Christine Then sind vor der goldenen Brücke noch ganz entspannt. Kurz danach verpassten die beiden Läuferinnen aber ein Hinweisschild und liefen in die falsche Richtung.

Bereits am Freitag hatten sich über den Nachmittag verteilt einige Laufwillige auf den Weg gemacht und die Strecke entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze absolviert. Trotz der gut ausgeschilderten Route passierte Kerstin Abert und ihrer Saaler Laufkollegin Christine Then ein Missgeschick. "Nach der langen Winterpause gab es so viel Gesprächsbedarf, dass wir ein Hinweisschild bei Kilometer sieben einfach übersehen haben", berichtete die aus Brendlorenzen stammende Abert hinterher. Nach ein paar zusätzlich gelaufenen Kilometern kamen sie wieder an der schon absolvierten Teilstrecke an. "Wir haben dann meinen Mann angerufen, der schon längst im Ziel auf uns gewartet hat", so Then. Dank Standortfoto per Handy wurden die zwei Frauen schnell ausfindig gemacht und am vereinbarten Treffpunkt abgeholt. "Für diese unfreiwillige Aktion haben wir uns aber gleich einige ironische Kommentare eingefangen", berichteten die beiden Läuferinnen mit einem Lachen.

Bürgermeister Michael Kraus schnürt trotz langer Sportpause selbst die Laufschuhe

Dank der persönlichen Laufbegleitung von Organisator Robert Stuhl befand sich dagegen Mellrichstadts Bürgermeister Michael Kraus bei seiner RGC-Premiere stets auf dem richtigen Weg. Kraus wollte als Stadtoberhaupt der Veranstaltung eigentlich nur offiziell beiwohnen, ließ sich dann aber doch zu einer aktiven Teilnahme überreden. Er bewältigte die 5,5 Kilometerrunde bravourös. Der frühere Fußballspieler gibt aber selbstkritisch zu, "dass aufgrund der langen Sportpause Kraft, Ausdauer und Gelenkigkeit gewaltig gelitten haben. Demnächst werden wieder öfter die Laufschuhe geschnürt und ein paar Einheiten mit dem Sohn gelaufen", verspricht der Bürgermeister.

Die Arbeitskollegen Stephan Hellmuth (vorne), Jannis Heller (links dahinter) und Rainer Eckert hat die Lust am Laufen gepackt.
Foto: Michaela Greier | Die Arbeitskollegen Stephan Hellmuth (vorne), Jannis Heller (links dahinter) und Rainer Eckert hat die Lust am Laufen gepackt.

Neben den Läuferinnen und Läufern, die regelmäßig am RGC teilnehmen und die sich auch ohne Zeitdruck gut in Form präsentierten, sah man in Mühlfeld wieder viele neue Gesichter. So hat beispielsweise das Dreiergespann Jannis Heller, Stephan  Hellmuth und Rainer Eckert die Lust am Laufen gepackt. Die Arbeitskollegen meisterten die Hobbylaufstrecke. "Natürlich mit dem nötigen Abstand und auch, weil wir den Stephan als Hasen voraus geschickt haben", betonen Heller und Eckert. Auch viele aktive Fußballspieler der Region nutzten die Strecken als willkommene Trainingseinheit zu zweit.

Viel Lob für die Organisatoren des TSV Mühlfeld

Klaus Greier freute sich mit Ehefrau Manuela darüber, endlich wieder einmal eine andere Runde als die in der Hollstädter Heimat zu laufen. "Wir haben die Strecke in Mühlfeld einfach umgekehrt absolviert, so konnten wir die Entgegenkommenden zumindest begrüßen." Viel Lob gab es von allen Seiten für die gute Organisation und die reibungslose Durchführung der Veranstaltung. "Mit 60 neu vergebenen Startnummern und optimalen äußeren Bedingungen können auch wir seitens der Vorstandschaft sehr zufrieden sein", resümierte Robert Stuhl abschließend. "Dennoch hoffe ich im nächsten Jahr wieder auf die ursprüngliche Form des RGC, auf ambitionierte Wettkämpfe und entspannte Läufe ohne Zeitdruck."

Heidi und Ulli Schmitt aus Hollstadt genießen die Strecke rund um Mühlfeld gemeinsam mit Hund Benni.
Foto: Michaela Greier | Heidi und Ulli Schmitt aus Hollstadt genießen die Strecke rund um Mühlfeld gemeinsam mit Hund Benni.

Nur eine kurze Pause bleibt den Sportlern, ehe bereits am kommenden Wochenende die Möglichkeit besteht, sich wieder im Rahmen des Rhön-Grabfeld-Cups zu bewegen. Auf dem Programm steht dann der Kolmberglauf des TSV Oberstreu.

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