Haßfurt

Ziel Aufstiegsrunde ist erreicht

Per Einzelaktion schraubte David Franek das Ergebnis zum Ende des 1. Drittels auf 6:0. Am Ende gewannen seine „Hawks“ souverän mit 13:2 gegen Ulm/Neu-Ulm und brachten damit ihre  Teilnahme an der Aufstiegsrunde unter Dach und Fach.
Foto: Daniel Göpfert | Per Einzelaktion schraubte David Franek das Ergebnis zum Ende des 1. Drittels auf 6:0. Am Ende gewannen seine „Hawks“ souverän mit 13:2 gegen Ulm/Neu-Ulm und brachten damit ihre Teilnahme an der ...

Eishockey

Landesliga Bayern Gr. 1

 

ESC Haßfurt – VfE Ulm/Neu-Ulm 13:2  

 

 

1. (1.) ERV Schweinfurt 18 96 : 41 43  
2. (3.) ESC Haßfurt 18 113 : 62 43  
3. (2.) EC Bad Kissingen 19 87 : 56 41  
4. (4.) ERSC Amberg 17 74 : 41 38  
5. (5.) EV Dingolfing 19 84 : 79 31  
6. (6.) EHC Königsbrunn 15 73 : 40 30  
7. (7.) SE Freising 18 71 : 71 26  
8. (8.) ESV Burgau 2000 18 90 : 95 22  
9. (9.) VER Selb 1b 21 64 : 105 18  
10. (10.) ESC Vilshofen 17 65 : 91 16  
11. (11.) VfE Ulm/Neu-Ulm 17 55 : 86 13  
12. (12.) EHC Straubing 17 33 : 138 0  

 

ESC Haßfurt – VfE Ulm/Neu-Ulm 13:2 (6:0, 3:0, 4:2)

„Aufstiegsrunde, Haßfurt ist dabei“ skandierten die ESC-Anhänger lautstark nach dem Abpfiff der Partie und bejubelten somit den 13:2-Kantersieg ihrer „Hawks“ gegen Ulm. Denn nach dem souveränen Erfolg gegen die „Devils“ haben die Falken genügend Punkte gesammelt, um nach dem Ende der Hauptrunde mindestens den 5. Platz inne zu haben und qualifizierten sich nach Schweinfurt und Bad Kissingen als drittes Team der Liga für die Playoffs.

Den Grundstein für den Erfolg legten die „Hawks“ am Donnerstagabend bereits im ersten Drittel, in dem die Hausherren bereits mit 6:0 in Führung gingen. Nach einem Doppelpack von Jan Trübenekr (2., 10.) bauten Michael Breyer (12.), Jakub Sramek (13.), Max Hildenbrand (15.) sowie David Franek per Bauerntrick in Überzahl (17.) den Vorsprung bis zur ersten Drittelpause mehr als komfortabel aus.

„Nachdem einige Leute bei Ulm heute fehlten, wollte ich den Sieg schnell sicherstellen“, gab Trainer Martin Reichert nach der Partie Einblick in die Marschroute. „Das haben wir schließlich auch so umgesetzt im ersten Drittel“, zeigte sich der Coach zufrieden mit den ersten 20 Minuten.

Und auch im zweiten Spielabschnitt knüpften die „Hawks“ nahtlos an ihre Leistungen an. Sramek netzte bei einem Konter auf Vorlage seines tschechischen Landsmanns Daniel Hora bereits kurz nach Wiederanpfiff zum 7:0 ein (22.). Nur wenige Sekunden später brillierten Hora, Sramek und Trübenekr, der seinen dritten Treffer des Abends markierte, erneut und spielten beim sehenswerten 8:0 die Hintermannschaft der Gäste schwindelig (22.). Im Anschluss durfte auch bei den „Hawks“ Backup-Goalie Jens Dietz sein Können unter Beweis stellen und löste Martin Hildenbrand im Gehäuse der Falken ab (31.).

Breyer schraubte in der Folge den Vorsprung auf 9:0 (35.), während Sramek kurz vor dem Pausenpfiff mit seinem Schuss an der Latte scheiterte und so das 10:0 knapp verpasste (40.). „30 Minute lang kann ich durchaus zufrieden sein mit der Leistung meiner Mannschaft“, resümierte Reichert nach dem Spiel. „Im Anschluss sind wir es aber etwas zu locker angegangen“, fand der Coach Kritikpunkte, als aufgrund des souveränen Vorsprungs die Luft etwas raus war.

Im letzte Spielabschnitt verkürzten die „Devils“ durch Chris Carroll zunächst auf 10:1 (48.). Philipp Bates stellte jedoch kurz darauf den alten Vorsprung wieder her (50.), ehe Salvatore Marino den zweiten Treffer für den VfE verbuchte (52.). Im Anschluss handelten sich die Gäste aufgrund ihrer zunehmend ruppigen Gangart jedoch immer wieder Strafzeiten ein. Dies nutzten im weiteren Verlauf Michal Babkovic bei doppelter (54.) sowie Ilja Kinereisch bei einfacher Überzahl (55.) aus. Den Schlusspunkt markierte Daniel Hora mit dem 13:2. Der Tscheche hatte sogar noch eine weitere Einschussgelegenheit, hämmerte das Spielgerät allerdings an den Außenpfosten (58.). „Uns hat zum Schluss die Zielstrebigkeit, die uns in den ersten 30 Minuten ausgezeichnet hat“, zeigte sich Reichert nach der Partie mit der Chancenverwertung nicht ganz zufrieden.

Dennoch haben die Falken ihr ausgegebenes Saisonziel Aufstiegsrunde bereits vier Spieltage vor dem Hauptrundenende erreicht. Bis die Aufstiegsrunde jedoch beginnt, müssen die Falken noch dreimal auswärts ran. Bereits am Samstagabend um 18.00 Uhr sind die „Hawks“ schon in Dingolfing zu Gast.

Die Statistik des Spiels

ESC Haßfurt – Ulm/Neu-Ulm 13:2 (6:0, 3:0, 4:2) ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Bates – Kurz, Kinereisch, Trübenekr, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Breyer, Vollert. Schiedsrichter: Reitz, Laudenbach. Zuschauer: 380. Tore für Haßfurt: 1:0 (2.) Trübenekr (Sramek), 2:0 (10.) Trübenekr (Sramek, Hora), 3:0 (12.) Breyer (Franek, Babkovic), 4:0 (13.) Sramek (Trübenekr, Hora), 5:0 (15.) Max Hildenbrand (Breyer, Franek) 5-4, 6:0 (17.) Franek 5-4, 7:0 (22.) Sramek (Hora, Max Hildenbrand), 8:0 (22.) Trübenekr (Hora, Sramek), 9:0 (35.) Breyer (Max Hildenbrand), 10:1 (50.) Bates (Kurz, Kinereisch), 11:2 (54.) Babkovic (Breyer, Franek) 5-3, 12:2 (55.) Kinereisch (Max Hildenbrand, Trübenekr) 5-4, 13:2 (57.) Hora (Babkovic, Breyer). Strafzeiten: Haßfurt 6 plus 10 Disziplinarstrafe gegen Christian Dietrich / VfE Ulm/Neu-Ulm 16.
Mit drei Treffern und zwei Vorlagen Mann des Abends: ESC-Neuzugang Jan Trübenekr.
Foto: Daniel Göpfert | Mit drei Treffern und zwei Vorlagen Mann des Abends: ESC-Neuzugang Jan Trübenekr.
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