Schweinfurt

Schnüdel-Stürmer Mohamad Awata trägt Bombensplitter im Kopf

Der Stürmer des FC 05 Schweinfurt spricht über den Krieg in seiner Heimat Syrien, den Tod der Mutter, die Flucht, die Chance als Fußball-Profi - und seinen großen Traum.
Syrer, Stürmer, Schweinfurter: Drei Jahre nach seiner Flucht aus der Heimat ist Mohamad Awata beim FC 05 gelandet. Den Krieg kann er aber nicht vergessen.
Foto: Jessica Oldenburger | Syrer, Stürmer, Schweinfurter: Drei Jahre nach seiner Flucht aus der Heimat ist Mohamad Awata beim FC 05 gelandet. Den Krieg kann er aber nicht vergessen.

Mohamad Awata ist 26 Jahre alt, doch kaum ein anderer Fußballer des Regionalligisten FC 05 Schweinfurt dürfte so ein bewegtes Leben hinter sich haben wie der Syrer. Er hat in seiner Heimat das Leid des Krieges zwischen gleich mehreren Fronten miterlebt. Seine Familie wurde ausgebombt. 2016 floh er aus Syrien, wo er bis 2013 bei Al-Wahda Damaskus in der Profiliga gespielt hatte. In Deutschland heuerte er zunächst beim TSV 1860 München an, für den er 36 Spiele (10 Tore) in der zweiten und zwei (1) in der ersten Mannschaft absolvierte. Nach einem halbjährigen Abstecher zum jordanischen Club Al-Jazeera ging es ...

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