Schweinfurt

MP+Tränen, Trauer und geplatzte Träume: der FC 05 nach der Niederlage

Wenn Fußballer weinen, haben sie nicht nur ein Spiel verloren. Der verpasste Aufstieg in die Dritte Liga trifft die Schweinfurter tief. Sie hatten Pech - aber nicht nur.
Mit Tränen in den Augen bedankte sich Trainer Tobias Strobl bei den Fans des FC 05 Schweinfurt für die Unterstützung. Anschließend ließ er seinen Gefühlen freien Lauf.
Foto: Heiko Becker | Mit Tränen in den Augen bedankte sich Trainer Tobias Strobl bei den Fans des FC 05 Schweinfurt für die Unterstützung. Anschließend ließ er seinen Gefühlen freien Lauf.

Ziemlich genau zwei Stunden nach Spielende in Havelse schepperte aus den Boxen unterm Tribünendach Journeys Rock-Klassiker "Don't stop believing" - verliere nicht den Glauben. Tobias Strobl mag solche Musik. Am Samstag hörte er sie nicht. Der Mannschaftsbus des FC 05 Schweinfurt fuhr zu diesem Zeitpunkt längst auf der Autobahn gen Süden. Vermutlich hätte der Trainer das Lied und seine Botschaft im Moment seiner größten sportlichen Niederlage auch gar nicht hören wollen. Als Strobl ganz allein und ganz weit weg vom Rummel im Wilhelm-Langreher-Stadion auf einer benachbarten Wiese stand - und weinte. Bitterlich.

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