Würzburg

Die Baskets gewinnen im zweiten Anlauf ihr erstes Testspiel

Zwar nicht so spritzig wie tags zuvor gegen Ulm - aber mit dem besseren Ende: Gegen Zweitligist Heidelberg gelang s.Oliver Würzburg der erste Sieg in der Vorbereitung.
Mit 24 Zählern war Brekkott Chapman der treffsicherste Würzburger im Testspiel gegen Heidelberg.
Foto: Heiko Becker | Mit 24 Zählern war Brekkott Chapman der treffsicherste Würzburger im Testspiel gegen Heidelberg.

Erster Sieg im zweiten Anlauf: Einen Tag nach der 85:94-Niederlage bei Liga-Konkurrent ratiopharm Ulm bezwang Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg im heimischen Trainingszentrum Zweitligist MLP Academics Heidelberg mit 84:79 (16:22, 46:38, 61:62). Über weite Strecken des Vorbereitungsspiels auf die Mitte Oktober mit dem Pokal-Wettbewerb startenden Saison war von einem Klassenunterschied wenig zu sehen.

Die Baskets wirkten nicht so spritzig und zielstrebig wie tags zuvor bei den Schwaben, erst ein 17:0-Lauf im letzten Viertel sorgte letztlich dann doch noch für den standesgemäßen Erfolg für die Schützlinge von Cheftrainer Denis Wucherer.

Top-Scorer der Partie waren die Amerikaner Brekkott Chapman mit 24 Zählern (drei Dreiern), Spielmacher Tayler Persons (17/3) und Zach Smith (11/1). Kapitän Felix Hoffmann schrammte mit zehn Punkte und neun Rebounds nur knapp an einem Double-Double vorbei.

Warum Trainer Denis Wucherer gerne gegen Heidelberg spielt

„Vorbereitungsspiele gegen Heidelberg sind immer irgendwie eng. Ich spiele gerne gegen Teams von Frankie Ignjatovic, denn sie wollen immer gewinnen und geben alles“, sagte Wucherer nach dem Test: „Es war vorhersehbar, dass wir heute auch mal Phasen haben würden, in denen es nicht so läuft. Wir waren etwas müde und die Energie war nicht dieselbe wie gestern in Ulm. Es ist gut, dass die Jungs sich da am Ende rausgekämpft und im letzten Viertel ganz gut gespielt haben.“

Weiter geht es bei den Baskets in der nächsten Woche mit der Testpartie bei den Fraport Skyliners in Frankfurt am Dienstag (17  Uhr). Am Wochenende 3. und 4. Oktober ist der Klub dann beim „Alles Paletti Cup“ des ProA-Ligisten Rostock Seawolves (mit dem einstigen Baskets-Trainer Dirk Bauermann als Chefcoach) zu Gast. Am Samstag um 15.30 Uhr geht es an der Ostseeküste im Halbfinale gegen Bundesliga-Aufsteiger Chemnitz, am Sonntag dann entweder gegen die Gastgeber oder Liga-Konkurrent Hamburg Towers.

Richtig Ernst wird es für Wucherer und seine Schützlinge dann am Sonntag, 18. Oktober (15 Uhr), wenn es in einer von vier Gruppen in der Pokal-Qualifikation in Weißenfels gegen die MHP Riesen Ludwigsburg geht. In ihrer Gruppe treffen die Baskets dann noch am Wochenende darauf in Ulm auf Brose Bamberg (Samstag, 14. Oktober, 15 Uhr) und auf die schwäbischen Gastgeber (Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr).

Die Statistik des Testspiels

s. Oliver Würzburg - MLP Academics Heidelberg 84:79 (16:22, 30:16, 15:26, 23:15)
Für Würzburg spielten:
Brekkott Chapman 24 Punkte/3 Dreier, Tayler Persons 17/3, Zach Smith 11/1, Felix Hoffmann 10 (9 Rebounds), Gavin Ware 8, Julian Albus 3/1, Jonas Weitzel 3/1, Joshua Obiesie 2, Cameron Hunt 2, Florian Koch 2, Tyson Ward 2 (8 Assists), Julius Böhmer.



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