Würzburg

Fünf Tore in sieben Spielen: Ist Kleindienst gegen die Kickers fit?

Womöglich muss Heidenheim am Dallenberg auf seinen Torjäger verzichten. Im "wahnsinnig großen Kader" der Kickers FCH-Coach Frank Schmidt viel Qualität.
'Es ist nicht einfach in Würzburg zu bestehen', sagt Heidenheims Trainer Frank Schmidt vor dem Gastspiel am Dallenberg.
Foto: foto2press/Frank Scheuring | "Es ist nicht einfach in Würzburg zu bestehen", sagt Heidenheims Trainer Frank Schmidt vor dem Gastspiel am Dallenberg.

Seit vier Spielen ist der 1. FC Heidenheim in der Zweiten Fußball-Bundesliga ungeschlagen. Wer gedacht hatte vor dem Klub von der Ostalb läge nach dem knappen Scheitern am Erstliga-Aufstieg in der Relegation am Ende der vergangenen Saison und dem Verlust einiger Stammspieler eine unruhige Saison, der sieht sich nun getäuscht. Frank Schmidt hat es auch diesmal wieder geschafft, den Klub aus seiner Geburtsstadt auf Kurs zu bringen.

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Seit 2007 ist der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball im Amt. Ob er an diesem Freitagabend (18.30 Uhr) beim Gastspiel am Dallenberg gegen die Würzburger Kickers auf seinen Torjäger Tim Kleindienst zurückgreifen kann, ist noch fraglich. Der 25-Jährige, der im Sommer nach Belgien zum KAA Gent wechselte, hat, nachdem er auf Leihbasis nach Heidenheim zurückkehrte, in fünf Partien sieben Tore erzielt. Doch nun plagen Kleindienst Schmerzen am Sprunggelenk. "Wir hoffen, dass das jeden Tag besser wird und wägen gut zwischen Belastung und Regeneration ab", so Schmidt bei der Pressekonferenz am Donnerstag.

Kickers: Nur ein Gegentor in der Anfangsviertelstunde

"Würzburg hat zuletzt, gerade in den Heimspielen, nicht gespielt wie ein Tabellenletzter", stellte der Heidenheimer Coach fest. Das Heidenheimer 4:1 aus dem Hinspiel könne nicht als Vergleichsmaßstab dienen. Die Kickers von heute seien "nicht zu vergleichen mit der Mannschaft aus der Vorrunde" und hätten inzwischen "einen wahnsinnig großen Kader", in dem seit den Transfers im Winter zusätzliche Qualität stecke: "Es ist nicht einfach, in Würzburg zu bestehen."

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Dass der Platz im Stadion am Dallenberg sich zuletzt eher holprig präsentierte, ist auch Schmidt aufgefallen. Darauf gelte es sich einzustellen. Sein Team solle geduldig zu Werke gehen. "Würzburg ist die Zweitliga-Mannschaft, die in der ersten Viertelstunde die wenigsten Gegentore kassiert. Aber auch die Mannschaft mit den meisten Gegentoren in der zweiten Halbzeit", stellt er fest. Tatsächlich kassierten die Rothosen in der Startviertelstunde nur einen Gegentreffer. 33 der insgesamt 50 Tore bekamen sie indes in der zweiten Spielhälfte eingeschenkt.

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