Würzburg

Hachings Trainer nennt Kickers als Aufstiegskandidaten

Die Rothosen treffen im Münchner Vorort auf einen Gegner, der zuletzt vor allem abseits des Platzes für Aufmerksamkeit sorgte.
Man versteht sich: Kickers-Trainer Michael Schiele und Unterhachings Coach Claus Schromm schätzen sich.
Foto: Sven Leifer | Man versteht sich: Kickers-Trainer Michael Schiele und Unterhachings Coach Claus Schromm schätzen sich.

Als vor der am vergangenen Wochenende gestarteten Fußball-Drittliga-Saison die Trainer der 20 Klubs gefragt wurden, wer denn nun ihre Favoriten auf den Aufstieg in die zweite Liga seien, fielen meist die Namen der üblichen Verdächtigen. Die Ex-Erstligisten aus Kaiserslautern, Braunschweig oder Ingolstadt haben viele ganz oben auf der Rechnung. Zwei Trainer freilich fielen durch einen besonderten Außenseitertipp auf. Jenas Lukas Kwasniok nannte die Würzburger Kickers genauso wie Unterhachings Claus Schromm. Und genau der ist am Samstag mit den Münchner Vorstädtern am Samstag (14 Uhr) erster Auswärtsgegner der Rothosen in dieser Saison.

"Ich muss ihn mal fragen, ob er den Umbruch bei uns nicht mitbekommen hat", sagt Kickers-Coach Michael Schiele mit Blick auf den Kollegen, der ihm und seinem neuen Team offenbar allerhand zutraut. Schiele und Schromm, das wird bei jedem Aufeinandertreffen deutlich, schätzen sich. "Ich bin auch Fan vom Hachinger Spielstil", sagt Schiele: "Das ist eine Mannschaft, die immer spielerische Lösungen sucht."

Torgarant Stephan Hain fällt weiter aus

Die Münchner Vorstädter haben eine schwere Rückrunde hinter sich. Im Winter noch im Dunstkreis der Aufstiegsränge stürzte die Spielvereinigung im Frühjahr 2019 gebeutelt von Verletzungssorgen ab und schaffte erst am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison den Klassenerhalt. Torgarant Stephan Hain fällt mit einer Knieverletzung zwar noch immer aus. Doch beim Saisonstart präsentierte sich Haching spielstark. Das 1:1 in Kaiserslautern war aus Sicht der Pfälzer sogar noch schmeichelhaft, die besseren Chancen hatten die Hachinger.

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Deutlich mehr Aufsehen als auf dem Rasenplatz hatten die Hachinger in der Sommerpause mit ihrem Gang aufs Börsenparkett erregt. Am Freitag endete die Zeichnungsfrist für die Wertpapiere. Knapp eine Million Aktien zum Ausgabepreis von 8,10 Euro kommen auf den Markt. Bis zu 7,7 Millionen Euro soll die Kapitalerhöhung dem Verein einbringen. Viel Geld für einen Drittligisten.

Albion Vrenezi nur als Zuschauer beim Mannschaftstraining

Für die Kickers-Akteure war nach dem 3:1-Auftakt-Sieg gegen den FC Bayern München II in dieser Woche indes die Hitze ein bestimmendes Thema. "Wir haben das Training so dosiert, dass die Jungs am Samstag Vollgas geben können, ist Schiele überzeugt. Fehlen werden den Kickers erneut Albion Vrenezi, dessen Einsatz während der folgenden Englischen Woche unwahrscheinlich erscheint und Frank Ronstadt, der mit muskuläre Problemen ebenso nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Vrenezi war bei der Einheit am Donnerstag-Nachmittag als Zuschauer dabei.

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