Eigentlich wollte der junge Stefan Schmid Fußballer werden. In der A-Jugend des TSV Himmelstadt war er kein Schlechter. Nur: Parallel entwickelte sich über die Schule die Leidenschaft für die Leichtathletik. "Hochsprung und die Lust auf Speerwerfen", erinnert er sich. "Und bald ging es in Richtung Mehrkampf, als sie im Verein gemerkt haben: Der kann mehr als schnell laufen." Und so wurde Schmid nicht Fußballer, sondern Zehnkämpfer, zweimal deutscher Meister (1992, 1996), EM-Fünfter (1994), zweimal WM-Siebter (1997, 2001) und 2000 in Sydney Achter der Olympischen Spielen. In all den Jahren blieb er stets seinem Heimatverein LG Karlstadt treu.
Was macht eigentlich?