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Kickers-Gegner Osnabrück in Zahlen: Worauf der FWK achten muss

Der VfL Osnabrück hatte einen guten Saisonstart, mittlerweile sind die Lila-Weißen jedoch in einigen Statistiken bereits Schlusslicht. Was für Samstag Hoffnung macht.
Sebastian Kerk (rechts) , hier im Hinspiel in Osnabrück gegen Kickers-Verteidiger Frank Ronstadt, gehört zu den wichtigsten Offensiv-Spielern beim VfL Osnabrück.
Foto: foto2press/Frank Scheuring | Sebastian Kerk (rechts) , hier im Hinspiel in Osnabrück gegen Kickers-Verteidiger Frank Ronstadt, gehört zu den wichtigsten Offensiv-Spielern beim VfL Osnabrück.

Noch besteht Hoffnung für die Kickers. Zwar hat das Santelli-Team den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand, mit dem VfL Osnabrück, Eintracht Braunschweig und dem SC Paderborn zum Abschluss, treffen die Rothosen in der zweiten Fußball-Bundesliga aber noch auf vermeintlich machbare Gegner. Ein Dreier gegen den direkten Konkurrenten Osnabrück, aktuell mit 27 Punkten auf Platz 17, ist dabei im Heimspiel am Samstag (13 Uhr) zwingend notwendig. Eine Analyse des Gegners.

So lief das Hinspiel gegen Osnabrück

Das 3:2 gegen Osnabrück Anfang Januar war der erste Auswärtssieg für die Kickers, nach zuvor sechs Niederlagen. Besonders Marvin Pieringer erwischte einen Sahnetag und drehte den 0:1-Rückstand mit zwei Treffern. Der Erfolg war durchaus verdient, auch wenn die Osnabrücker bis zur Pause dominierten und im gesamten Spiel 55 Prozent Ballbesitz hatten. Die Kickers waren einfach effizienter mit dem Ball, gaben 15 Schüsse ab, davon sechs aufs Tor.

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Mit welcher Aufstellung und Formation müssen die Kickers rechnen?

Vor VfL-Keeper Philipp Kühn, der mit 98 gehaltenen Schüssen zur Spitzengruppe in Liga zwei gehört, verteidigte Osnabrück fast immer mit einer Vierer-Abwehrkette. Die letzten beiden Partien stellte Trainer Markus Feldhoff jedoch auf eine Dreier- beziehungsweise Fünfer-Kette um mit Timo Beermann im Zentrum, rechts von ihm Ex-Fürther Lukas Gugganig und links Maurice Trapp. Zuletzt setzte Feldhoff dementsprechend auf ein 3-5-2 oder 5-3-2-System. Ob die Umstellung zielführend war, lässt sich noch nicht abschließend beurteilen – auch weil sie sich nicht alleine an den insgesamt fünf Gegentoren aus den zwei Partien gegen Kiel und Paderborn festmachen lässt. Stattdessen lohnt ein Blick auf den Expected-Goals-Wert, der die aufgrund der Position und Art der Abschlüsse des Gegners zu erwartenden Gegentore angibt. Der lag in den beiden letzten Spielen bei jeweils knapp unter eins und damit deutlich unter dem Saisonschnitt von 1,54.

Auf welche Stärken des VfL müssen die Kickers achten?

Offensiv ist vor allem der Ex-Nürnberger Sebastian Kerk zu nennen. Bereits 63 Mal hat er dieses Jahr aufs Tor geschossen. Auf ihn folgt der venezolanische Stürmer Christian Santos mit 26 Schüssen. Mit neun Treffern ist Kerk übrigens auch gefährlicher als alle Kickers-Stürmer (Ridge Munsy sieben Tore). Kerk hat außerdem sieben Tore vorgelegt, ligaweit bedeutet das den geteilten fünften Platz. Der Offensivspieler versucht es häufig aus der Distanz und hat in der Vergangenheit schon das ein oder andere Traumtor per Sonntagsschuss erzielt. Etwas worauf die Kickers auf jeden Fall achten müssen.

Welche Schwächen hat Osnabrück?

Offensiv kann man die Osnabrücker nach dem starken Saisonstart mit 13 Punkten und zwölf Toren in den ersten sieben Spiele mittlerweile getrost als harmlos bezeichnen. Das zeigt sich beispielsweise bei den Flanken. Nur 373 Mal oder heruntergerechnet auf eine Partie 11,3 Mal versuchten es die Osnabrücker mit einer Flanke. Platz 18 in der Liga. Das hat auch damit zu tun, dass die Lila-Weißen den Ball selten in der gegnerischen Hälfte besitzen. Das lässt sich hervorragend an den Abseitsstellungen ablesen. Denn wer selten in den gegnerischen Bereich vordringt, kann auch nicht abseits stehen. Osnabrück gar nur 36 Mal in 31 Partien.

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