Fußball: Regionalliga Bayern

Kickers haben das Geld zusammen: Bernd Hollerbach kann starten

Das Ziel heißt Dritte Liga: Kickers-Vorstandsvorsitzender Michael Schlagbauer (links) und der zukünftige Trainer Bernd Hollerbach.
Foto: Fabian Frühwirth | Das Ziel heißt Dritte Liga: Kickers-Vorstandsvorsitzender Michael Schlagbauer (links) und der zukünftige Trainer Bernd Hollerbach.

Fußball-Regionalligist FC Würzburger Kickers wird im Sommer einen Angriff auf den Profifußball starten. Binnen drei Jahren wollen die Würzburger versuchen, den Aufstieg in die Dritte Liga zu schaffen. Voraussetzung für das ambitionierte sportliche Vorhaben, das Ex-Bundesliga-Profi Bernd Hollerbach als Trainer umsetzen soll, war, dass ein 3,6-Millionen-Euro-Etat für die kommenden drei Jahre zur Verfügung steht.

Genau das haben die Kickers mithilfe einer breit angelegten Unterstützerkampagne in den vergangenen Wochen geschafft. „Wir haben unser Ziel erreicht“, sagt Kickers-Vorstandsvorsitzender Michael Schlagbauer. Bei der Mitgliederversammlung des Vereins am Montagabend fiel Abstimmung einstimmig aus, so dass der Spielbetrieb der ersten Mannschaft künftig in eine Aktiengesellschaft ausgegliedert wird, an der der Verein 100 Prozent hält. „Das ist nötig, um den Verein zu schützen und Voraussetzung dafür, dass wir das Wagnis Profifußball eingehen können“, so Schlagbauer. Bereits in der kommenden Saison soll in Würzburg in der viertklassigen Regionalliga Bayern unter professionellen Bedingungen gearbeitet werden. Über eventuelle Neuzugänge wollen die Kickers erst in den kommenden Wochen informieren. „Das wird dann die Aufgabe von Bernd Hollerbach sein“, sagt Schlagbauer.

In den vergangenen Wochen hatten die Kickers unter dem Motto „3x3“ um Unterstützung für ihren Drei-Jahres-Aufstiegsplan geworben. Über 50 Firmen sind nun als Unterstützer an Bord, verrät Schlagbauer. Überdies sei eine große Zahl an VIP-Tickets für die kommenden drei Spielzeiten abgesetzt worden. „Der Zuspruch hat uns positiv überrascht“, so Schlagbauer, der aber ankündigt: „Wir werden weiter um Unterstützung werben“. Schließlich haben die Kickers ihr Etat-Ziel zwar schon erreicht, obwohl noch kein Hauptsponsor zugesagt hat. „Es gibt verschiedene Interessenten, mit denen wir derzeit Gespräche führen“, betont Schlagbauer aber. Die Summe aus einem positiven Abschluss würde noch zusätzlich in den Etat fließen.
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Frank Kranewitter
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