Würzburg

MP+Kickers-Kommentar: Fischers Rückzug ist reines Marketing

Der Flyeralarm-Chef verschafft mit seinem öffentlichkeitswirksamen Abgang als DFB-Sponsor seinem Unternehmen - und dem Würzburger Verein - größtmögliche Aufmerksamkeit.
Thorsten Fischer, Geschäftsführer der Onlinedruckerei Flyeralarm und Hauptinvestor beim Fußball-Zweitligisten FC Würzburger Kickers, ist sauer auf den Deutschen Fußball-Bund.
Foto: Daniel Karmann, dpa | Thorsten Fischer, Geschäftsführer der Onlinedruckerei Flyeralarm und Hauptinvestor beim Fußball-Zweitligisten FC Würzburger Kickers, ist sauer auf den Deutschen Fußball-Bund.

Eines muss man Thorsten Fischer lassen. Mit der Ankündigung, sein DFB-Sponsoring wegen der vielen Fehlentscheidungen gegen die Kickers aufzukündigen, hat er seiner Firma und auch dem Ärger der Kickers über die Referees größtmögliche Aufmerksamkeit verschafft. Wer sagt denn, dass Fischer den Werbevertrag nicht angesichts dürftiger Nationalmannschafts-Leistungen ohnehin 2023 hätte auslaufen lassen?Fischer kann selbstverständlich frei entscheiden, wen er mit Sponsorengeld seiner Firma unterstützt. Nun aber hat der Kickers-Aufsichtsratsvorsitzende und Investor für einen Knall gesorgt, wie er es mitunter gerne tut.

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