Würzburg

Kommentar: Die Definition von Sport und Show ist noch immer maskulin

Wenn Abhängigkeiten ausgenutzt und Opferrollen zur trügerischen Gewohnheit werden, sind die Grenzen zu sexualisierter Gewalt überschritten. Dann ist die Justiz gefordert.
Harter Sport für harte Männer - nicht nur im Boxen geben Männer den Ton an und Frauen sind eher schmückendes Beiwerk.
Foto: Ronny Hartmann, dpa | Harter Sport für harte Männer - nicht nur im Boxen geben Männer den Ton an und Frauen sind eher schmückendes Beiwerk.

Ob TV-Unterhaltung, Kunst, Musikbusiness oder Sport - Sex sells. Von wenig niveauvollen Nischenprodukten wie der homoerotischen Nabelschau "Price Charming" mal abgesehen, sind die Frauen das Mittel zum Zweck. Hübsche natürlich. Und sind sie mal nicht ganz so hübsch, wird bisweilen mit Kleidung, beziehungsweise dem Weglassen selbiger nachgeholfen. Hauptsache, der Betrachter hat was zu glotzen.Doch wenn im Sport Abhängigkeiten ausgenutzt werden - zwischen Athletin auf der einen und Trainer, Sponsor oder Werbepartner auf der anderen Seite - herrscht Alarmstufe Rot.

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