Würzburg

Leonie Beck blickt weiter auf die Olympischen Spiele

EURO-2018-SWIM       -  Mit zwei Silbermedaillen kehrte Leonie Beck von der Freiwasser-Europameisterschaft aus dem schottischen Glasgow zurück.
Foto: Francois Xavier Marit, afp | Mit zwei Silbermedaillen kehrte Leonie Beck von der Freiwasser-Europameisterschaft aus dem schottischen Glasgow zurück.

Es war ein gutes Jahr für die Würzburger Schwimmerin Leonie Beck. Auf Rang vier in der Gesamtwertung schloss sie nach dem Rennen in Abu Dhabi am vergangenen Wochenende den Freiwasser-Weltcup ab. Zudem wurde sie am Mittwochabend von der Stadt Würzburg als Sportlerin des Jahres 2017 ausgezeichnet. „Leonie will auf jeden Fall bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 dabei sein. Da ist dieses Ergebnis ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt ihr Trainer Stefan Lurz vom SV Würzburg 05. So sei Leonie Beck bei den Weltcups stets in der Spitzengruppe mitgeschwommen.

Zweitbeste Deutsche

Bei der achten und letzten Weltcup-Station erreichte die Würzburgerin über die Zehn-Kilometer-Distanz als zweitbeste Deutsche Rang zehn (2:00:35,9) hinter Finnia Wunram aus Magdeburg (2:00:28,4, Platz sieben). An der Spitze machten Arianna Bridi (2:00:21,8) und Rachele Bruni (2:00:25,7) einen italienischen Doppelsieg perfekt. Dritte wurde die Brasilianerin Ana Marcela Cunha (2:00:26,2). Lea Boy und Svenja Zihsler, die ebenfalls für die Nullfünfer starten, erreichten die Ränge 20 und 27. Bei den Männern schwamm Christian Reichert auf Platz 15, Sören Meißner erreichte Platz 18. Den Sieg sicherte sich Florian Wellbrock (Magdeburg) in 1:53:00,9 Stunden mit einer halben Sekunde Vorsprung vor Gregorio Paltrinieri (Italien) und dem Ungarn Kristof Rasovszky (1:53:01,7).

Berechtigte Hoffnung auf WM-Teilnahme

Dank ihres guten Rennens darf Leonie Beck auf die Teilnahme an der Freiwasser-Weltmeisterschaft 2019 hoffen. Es qualifizieren sich jeweils die zwei besten Frauen und Männer – basierend auf dem Ergebnissen in Abu Dhabi und dem Weltcup in Doha, der am 16. Februar 2019 ausgetragen wird. „Leonie lag weit vor der drittbesten Deutschen. Damit hat sie das Ticket für die WM weit mehr als zur Hälfte in der Tasche“, freut sich Lurz, dass damit das Zwischenziel vor Olympia so gut wie erreicht ist.

Stolz ist er, dass es zwei seiner Schützlinge auf die von der Internationalen Sport-Korrespondenz (ISK) erstellte Vorschlagsliste für die Wahl zum „Sportler des Jahres“ geschafft haben, deren Sieger am 16. Dezember in Baden-Baden verkündet werden. Leonie Beck, die erfolgreichste deutsche Freiwasserschwimmerin bei der EM in Glasgow, steht sowohl als Einzelsportlerin als auch – gemeinsam mit Sören Meißner – als Mitglied der 4x1,25-Kilometer-Staffel zur Wahl. Wer Sportler des Jahres wird, entscheiden rund 3000 Sportjournalisten. „Auch wenn es wohl nicht sehr wahrscheinlich ist, dass sie gewinnen, ist es toll, dass sie in dieser Weise auf sich aufmerksam machen“, freut sich Lurz.

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