FUSSBALL: LANDESLIGA

Klatsche für Kleinrinderfelder Notaufgebot: 0:11 beim Spitzenreiter

Der Schweinfurter Yannik Saal (links) im Zweikampf mit Moritz Renninger vom TSV Lengfeld.
Foto: Hans Will | Der Schweinfurter Yannik Saal (links) im Zweikampf mit Moritz Renninger vom TSV Lengfeld.

Landesliga Nord-West
TG Höchberg – 1. FC Lichtenfels 1:1 (1:0)

Vor ziemlich genau einem Jahr eilten die Höchberger in der Vorrunde von Unentschieden zu Unentschieden. Nun war es wieder soweit. Die TGH trennte sich von ihrem Gegner aus Oberfranken mit 1:1. „Zu Hause ist man mit einem solchen Ergebnis natürlich selten so ganz zufrieden, zumal wir noch zwei oder drei richtig gute Chancen ausgelassen haben“, sagte Höchbergs Trainer Thomas Kaiser: „Aber wenn man die Vereinsbrille abnimmt, muss man einräumen, dass sich die Lichtenfelser den Punkt auf jeden Fall verdient haben.“ TGH-Torwart Dominik Daxhammer hatte bereits in der elften Minute einen FC-Strafstoß pariert. Mitte der ersten Hälfte machte Jeffrey Karl nach einer Flanke von links das 1:0 (23.). Diese Führung hatte lange Bestand, bis die Gäste in der Schlussphase erneut einen Strafstoß zugesprochen bekamen. Der 19-jährige Youngster Felix Thiele musste nach einer Notbremse mit Rot vom Feld. Lukasz Jankowiak ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

Höchberg: Daxhammer – Lehner, Riebe, Thiele, Hansel, Glücker (46. Bolg), Hippacher, Karl, Schug, Bretorius, Schmitt (80. Ljajic).
Schiedsrichter: Hofmann (TSV Langenfeld). Zuschauer: 100. Rot: Thiele (81., Notbremse, Höchberg). Bes. Vorkommnis: TGH-Keeper Daxhammer hält einen von Zollnhofer getretenen Foulelfmeter (11.). Tore: 1:0 Jeffrey Karl (23.), 1:1 Lukasz Jankowiak (82., FE).

FC Fuchsstadt – TSV Unterpleichfeld 1:0 (0:0)

Der TSV Unterpleichfeld kann auch das dritte Match nach der Corona-Pause nicht gewinnen. Auf dem Kohlenberg mussten sich die Blau-Weißen mit 0:1 geschlagen geben. „Der Knackpunkt war die gelb-rote Karte. Dadurch mussten wir eine halbe Stunde in Unterzahl spielen“, sagte TSV-Trainer Thomas Redelberger. Der nach seiner Verletzung zurückgekehrte Kevin Dees habe im ganzen Spiel zwei Fouls gemacht. Deshalb musste er nach einer knappen Stunde vom Platz. Nur fünf Minuten später machte FC-Topstürmer Dominik Halbig mit einem direkten Freistoß an Freund und Feind vorbei das goldene Tor (68.). „In der Folge hatten wir keine richtige Torchance mehr. Von daher geht der Fuchsstädter Sieg in Ordnung“, so Redelberger. Insgesamt hatte es elf gelbe Karten gegeben.

Unterpleichfeld: Schmidt – Wagner, Goebel, Zehner, T. Eisenmann, Exler (73. Ludwig), Vollmuth, Oeffner (54. Zeidler), Horn, Scheidel, Kees.
Schiedsrichter: Hemrich (TSV Urspringen). Zuschauer: 195. Gelb-Rot: Dees (63., wdh. Foulspiel, TSV). Tor: 1:0 Halbig (68.).

FT Schweinfurt – TSV Lengfeld 3:0 (3:0)

Der TSV Lengfeld befindet sich weiter im freien Fall in Richtung Bezirksliga. Auf der Maibacher Höhe kassierten die Würzburger Stadtteil-Fußballer ihre fünfte Pleite im fünften Spiel nach der Corona-Pause. Seither gelang ihnen zudem kein einziger selbst erzielter Treffer. Mit dem Auftritt seiner Elf in Schweinfurt war TSV-Trainer Michael Hochrein trotzdem zufrieden. „Es mag seltsam klingen, aber wir waren eindeutig die bessere Mannschaft“, sagt Hochrein nach der jüngsten 0:3-Niederlage. „Der Unterschied war, dass die Freien Turner unsere Schnitzer ausgenutzt haben – und wir umgekehrt nicht.“ Bereits nach 38 Sekunden hatte der Ball im Lengfelder Netz gelegen. In der 13. und 18. Minute legte Dominik Popp für die Hausherren nach. Dazwischen schoss Lengfelds Silas Krebelder einen Schweinfurter auf der Linie an. „Natürlich ist es frustrierend, wenn man selbst die Riesenchancen nicht nutzt“, konstatierte Hochrein. Eine letzte Chance auf Tore und Punkte haben die Lengfelder in diesem Jahr noch. Am kommenden Sonntag erwarten sie daheim den FC Geesdorf.

Lengfeld: Krämer – Hofmann, Ramaj Krebelder (76. Dörr), Engel, Hänling (89. Dawod), Lindner, Meisinger, Renninger, Weidner, Kirchner (22. Vollmer).
Schiedsrichter: Götz (DJK Tütschengereuth). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Walton (1.), 2:0, 3:0 Popp (13., 18.).

SV Memmelsdorf – ASV Rimpar 2:0 (1:0)

Rimpars Fußballer haben durch die Niederlage beim Tabellendritten wieder die Rote Laterne in der Landesliga übernommen. Denn Abstiegskonkurrent TuS Röllbach konnte parallel einen Überraschungscoup gegen Alemannia Haibach landen. Auch die Rimparer hatten Memmelsdorf zunächst Paroli geboten. Die größte zur Führung gab es durch einen Strafstoß in der zehnten Minute. Zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt kurz vor dem Seitenwechsel gingen die Oberfranken in Führung. Mitte der zweiten Hälfte erhöhten sie auf 2:0.

Rimpar: Michel – Hagen, Baier, McBride, Ott (65. Bialas), Dlugaj, Hartmann, Göbel (70. Balde), Harant, Brahimi, Fischer.
Schiedsrichter: Christopher Knauer (SpVgg Isling). Zuschauer: 50. Bes. Vorkommnis: SVM-Torwart Schuberth hält Strafstoß (10.). Tore: 1:0 Hörnes (44.), 2:0 Saal (64.).

SV Vatan Spor Aschaffenburg – TSV Kleinrinderfeld 11:0 (6:0)

Mit einen Notaufgebot haben die Kleinrinderfelder in Aschaffenburg erwartungsgemäß kein Land gesehen. Ein so heftiges Erlebnis wie die 0:11-Klatsche hätten sich die Blau-Weißen natürlich dennoch gerne erspart. Doch der Spitzenreiter dominierte das Match vom Anfang bis zum Ende. Spielertrainer Peter Sprung eröffnete in der achten Minute den Torreigen. Ünal Noyan gelang kurz darauf ein lupenreiner Hattrick. Auch nach der Pause war Kleinrinderfeld chancenlos, so dass das bislang höchste Ergebnis in dieser Landesliga-Saison zustande kam.

Kleinrinderfeld: Schneider – M. Kramosch, Engert, M. Jäger, Schlachter (33. Vadai), Grebe, Behringer, Günder, de Candido, Hemm, Heberlein.
Schiedsrichter: Marx (Großwelzheim). Zuschauer: 180. Tore: 1:0 Sprung (8.), 2:0, 3:0, 4:0 Ü. Noyan (22., 33., 36.), 5:0 Tyrokomos (40.), 6:0 Sprung (41.), 7:0 E. Noyan (50.), 8:0, 9:0 Ü. Noyan (51., 61.), 10:0 E. Noyan (65.), 11:0 Kayakiran (73.).

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