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Rimparer Wölfe: Michael Schulz wechselt zu Ligakonkurrent

Der Kreisläufer und Abwehrchef schließt sich einem ambitionierten Klub an. Sein Weggang reißt eine Lücke nicht nur im Innenblock des Handball-Zweitligisten.
Kreis-Klasse: Michael Schulz von der DJK Rimpar Wölfe (am Ball), hier im Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen, sucht in der Zweiten Handball-Bundesliga eine neue Herausforderung.
Foto: foto2press/Frank Scheuring | Kreis-Klasse: Michael Schulz von der DJK Rimpar Wölfe (am Ball), hier im Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen, sucht in der Zweiten Handball-Bundesliga eine neue Herausforderung.

Vom Main an die Elbe: Nicht nur Trainer Ceven Klatt verlässt die DJK Rimpar Wölfe nach der Saison, auch Kreisläufer Michael Schulz wechselt im Sommer den Klub. Wie der Handball-Zweitligist am Dienstagmorgen bekanntgab, verlängert der 24-Jährige seinen auslaufenden Vertrag nicht, sondern schließt sich Klassenkonkurrent HC Elbflorenz aus Dresden an. 

Richtiger Zeitpunkt für nächsten Schritt

"Mir wurde es bei den Wölfen sehr leicht gemacht, mich einzufinden und so konnte ich mich von Jahr zu Jahr weiterentwickeln", wird Schulz in einer Pressemitteilung der DJK zitiert. "Jetzt sehe ich den richtigen Zeitpunkt in meiner Karriere, um den nächsten Schritt zu machen." Der aktuelle Tabellensechste aus Sachsen hat ambitionierte Pläne und strebt in nicht allzu ferner Zukunft den Aufstieg in die Erste Liga an. Dafür investiert er in seinen Kader.    

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"Schulle", so Schulz' Spitzname, kam 2018 von der HG Saarlouis nach Unterfranken. Dort reifte der gebürtige Luxemburger schnell zu einem Leistungsträger. Und das nicht nur am Kreis, sondern auch im Abwehr-Innenblock. Zunächst an der Seite von Patrick Gempp, nun neben Philipp Meyer gibt der Zweimetermann den Abräumer.

Großer Anteil an Abwehrstärke

Schulz, aktuell drittbester Torschütze seines Teams und unangefochtene Nummer eins auf seiner Position, hat wesentlichen Anteil daran, dass die Defensive der Rimparer Jahr für Jahr zu den besten der Liga zählt. Sein Abgang im Abwehrzentrum wird eine Lücke reißen, die künftig die Neuzugänge David Kovacic und Valentin Neagu schließen sollen. 

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"Aus Sicht der Wölfe ist der Verlust des Leistungsträgers ohne Zweifel äußerst schade", schreibt der Klub in seiner Mitteilung. Aber Schulz habe "seine Beweggründe plausibel und verständlich" dargestellt, sodass sein Schritt "für alle Beteiligten nachvollziehbar" sei.

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