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Rimparer Wölfe: Vom Trainingslager zum Benefizspiel

Lukas Böhm kann bei Testspielen in seinem oberpfälzischen Heimatort Hemau Werbung in eigener Sache betreiben.
Ein Oberpfälzer im Rimparer Trikot: Lukas Böhm gastierte mit seinem Team bei seinem Heimatklub.
Foto: foto2press/Frank Scheuring | Ein Oberpfälzer im Rimparer Trikot: Lukas Böhm gastierte mit seinem Team bei seinem Heimatklub.

In der oberpfälzischen Kleinstadt Hemau auf dem Tangrintel lernte Rimpars Lukas Böhm einst das Handballspielen. Nun war der Rückraumspieler, der am Dreikönigstag 26 Jahre alt geworden ist, mit seinem Zweitliga-Team übers Wochenende für ein Trainingslager bei seinem Heimatverein zu Gast. Höhepunkt waren zwei Testspiele gegen die Erstligisten HC Linz (28:25) und HC Erlangen (20:28).

"Jeder hat viele Spielanteile bekommen. Es war eine gute Gelegenheit, um die Abläufe wieder reinzubekommen", sagte DJK-Trainer Ceven Klatt nach dem 28:25 (12:12)-Erfolg über die Linzer, die sieben österreichische Meistertitel vorweisen können. Dabei musste Klatt sowohl auf seinen Torwart Max Brustmann (private Gründe) als auch die angeschlagenen Michael Schulz, Dominik Schömig und Felix Karle verzichten. Lokalmatador Böhm, dessen Vater Wolfgang nach wie vor ehrenamtlich im Hemauer Verein engagiert ist, war mit fünf Treffern erfolgreichster DJK-Torschütze.

Hemau machte aus dem Wochenende ein echtes Handballfest. "Die Halle war voll. Wir wurden hervorragend unterstützt. Es hat Spaß gemacht", unterstrich Klatt. Weniger Freude bereitet haben dürfte das abendliche gemeinsame Fernseherlebnis. Da schaute man sich den EM-Auftritt der Deutschen gegen Spanien an, der bekanntlich mit einer 26:33-Niederlage gewaltig in die Hose ging.

HC Erlangen in starker Besetzung

Am Sonntag kam dann Erlangen mit dem früheren Rimparer Kreisläufer Jan Schäffer und dem gebürtigen Würzburger Carsten Lichtlein in die Oberpfalz. Der Schlussmann, seit kurzem Bundesliga-Rekordspieler, hat unter der Woche bekannt gegeben, dass er die Mittelfranken nach nur einer Saison wieder verlässt und einen Zwei-Jahres-Vertrag in Minden abgeschlossen hat. Bis auf den norwegischen EM-Teilnehmer Petter Overby, den neuen HCE-Reserve-Coach Michael Haaß und Benedikt Kellner hatte der Bundesliga-Elfte, der vom Ex-Hüttenberger Adalsteinn Eyjolfsson trainiert wird, alle Akteure mit im Gepäck.

Die Rimparer konnten zwischen den Pfosten wieder auf Brustmann zählen, der am Sonntagfrüh nachgefahren war. Weil sich Fin Backs im Vormittagstraining an der Schulter verletzt hatte, standen Klatt allerdings nur noch neun Feldspieler zur Verfügung. "Wir kommen mit einem 4:4 gut ins Spiel und haben eine tolle erste Halbzeit gezeigt", sagte der DJK-Coach. Zur Pause waren die Rimparer lediglich mit 12:13 zurückgelegen. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Klasse und Breite der Erlanger, die am Freitag die Verpflichtung des schwedischen Nationalspielers Simon Jeppsson verkündet hatten, zunehmend durch.

In der Zweiten Liga geht es für die Rimparer Wölfe am 2. Februar mit einem Heimspiel gegen Schlusslicht HSG Krefeld weiter. Doch schon an diesem Mittwochabend sind die Grün-Weißen in der Würzburger s.Oliver Arena zu sehen. Um 19.15 Uhr kommt es zu einem sportlichen Kräftemessen mit dem italienischen Zweitligisten ASD Albatro Siracusa. Die Mannschaft aus der neuen sizilianischen Partnerstadt Würzburgs ist auf Vermittlung der Stadträte Emanuele La Rosa und Antonino Pecoraro in Franken. Einlass ist ab 18 Uhr und der Eintritt ist frei. Vor Ort werden Spenden zugunsten des Vereins "Hilfe im Kampf gegen Krebs" gesammelt.

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