Sport und Tourette: Wenn dein Körper dir ständig ein Bein stellt

Der fränkische Profigolfer Robin Smiciklas muss am Tag tausende Tics kontrollieren. Warum er seine Tourette-Erkrankung nun öffentlich macht.
Robin Smiciklas (im Bild) spielt Golf und ist einer der wenigen Profi-Sportler, die offen mit ihrer Tourette-Erkrankung umgehen.
Foto: Marian Lenhard/laif | Robin Smiciklas (im Bild) spielt Golf und ist einer der wenigen Profi-Sportler, die offen mit ihrer Tourette-Erkrankung umgehen.

Strömender Regen, ein moorartig aufgeweichter Golfplatz. Robin Smiciklas holt zum Abschlag auf dem 14. Loch aus. Das Teilnehmerfeld ist diesmal überdurchschnittlich stark. Trotzdem könnte diese Golfrunde der erste Turniersieg seiner Profikarriere werden. Kurz bevor er den Schläger durchschwingen möchte, zuckt sein rechter Zeigefinger. Vier mal. Dass Robins Körper Dinge tut, die er nicht möchte, gehört zu seinem Leben seit er acht Jahre alt ist.

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