"A weng weng" ist das oberfränkische Wort des Jahres

„A weng weng“ - auf Hochdeutsch „Ein bisschen wenig“ - ist zum oberfränkischen Wort des Jahres gekürt worden. Diese Redensart hätte auch aus Unterfranken kommen können.
„A weng weng“ ist das oberfränkische Wort des Jahres       -  „A weng weng“ ist zum oberfränkischen Wort des Jahres gekürt worden.
Foto: dpa | „A weng weng“ ist zum oberfränkischen Wort des Jahres gekürt worden.

A weng weng“ - auf Hochdeutsch „Ein bisschen wenig“ - ist zum oberfränkischen Wort des Jahres gekürt worden. Darin komme die Poesie der Alltagssprache der nordbayerischen Region besonders deutlich zum Ausdruck, urteilte die Jury. Im Vergleich zum holprigen Sprachfluss der hochdeutschen Version wirke „A weng weng“ durch seine klingenden Vokale und Konsonanten weich und flüssig. Die Verkürzung des Satzes durch das Weglassen von Silben und die Dopplung des entscheidenden Wortes „weng“ verstärke die Aussage des Satzes – nämlich eine Kritik an der Menge. ...

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