Anwalt des Afghanen aus Nürberg: „Er will in Deutschland bleiben“

Interview: Drei Tage nach dem Polizeieinsatz in einer Nürnberger Schule kämpft der von Abschiebung bedrohte junge Afghane um eine Zukunft in Deutschland. Sein Anwalt Michael Brenner unterstützt ihn dabei.
Demo 'Keine Abschiebung nach Afghanistan'       -  Nach den Tumulten in Nürnberg um die geplante Abschiebung des 20-jährigen Afghanen Asef N. demonstrierten viele Menschen wie hier in München mit dem Ziel, die deutsche Abschiebepraxis zu ändern.
Foto: Alexander Heinl, dpa | Nach den Tumulten in Nürnberg um die geplante Abschiebung des 20-jährigen Afghanen Asef N. demonstrierten viele Menschen wie hier in München mit dem Ziel, die deutsche Abschiebepraxis zu ändern.

Die Zukunft des von der Abschiebung bedrohten 20-jährigen Afghanen Asaf N. in Nürnberg ist weiter offen. Die Regierung von Mittelfranken legte am Freitag Beschwerde gegen einen Beschluss des Amtsgerichts Nürnberg ein, um eine Abschiebehaft für den 20-Jährigen zu erreichen, wie eine Sprecherin mitteilte. Am Donnerstag war der junge Afghane nach der Gerichtsentscheidung auf freien Fuß gekommen. Die Richterin hatte entschieden, dass er nicht bis Ende Juni in Sicherungshaft muss. Beim Versuch, den 20-Jährigen abzuschieben, war es am Mittwoch vor einer Berufsschule in Nürnberg zu Tumulten gekommen. Schüler hatten ...

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