Rothenburg

Ausflugstipp Rothenburg: Wandern an der Tauber

Ob mittelalterliche Architektur oder idyllische Natur: Dieser Rundwanderweg von Rothenburg ob der Tauber hinab ins Taubertal hat einiges zu bieten – für die ganze Familie.
Start der Wandertour hinab ins Taubertal ist das Rothenburger Rathaus ( links).  Im weißen Gebäude (rechts) befindet sich die Touristeninformation.
Foto: Fabian Gebert | Start der Wandertour hinab ins Taubertal ist das Rothenburger Rathaus ( links).  Im weißen Gebäude (rechts) befindet sich die Touristeninformation.
1. Wohin geht der Ausflug und um was für eine Tour handelt es sich?  

Der Rundwanderweg „W3“ ist etwa 4,5 Kilometer lang. Die Wanderstrecke beginnt in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber und führt von dort in das nahe gelegene Taubertal.

Auf der Wackelbrücke können Wanderer die Tauber überqueren.
Foto: Fabian Gebert | Auf der Wackelbrücke können Wanderer die Tauber überqueren.
2. Wie komme ich zum Ausgangspunkt? Und wo kann ich parken?

Rothenburg ist mit dem Auto oder mit der Bahn erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es etwa auf dem Parkplatz „Bezoldweg P5“ (gebührenpflichtig) oder im Tal bei der Eiswiese und Bronnenmühle, wo sich auch ein Biergarten befindet. Der Bahnhof ist etwa 20 Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt.

3. Warum sollte ich einen Ausflug ins Taubertal machen?  

Bei einem Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Straßen der Rothenburger Altstadt können Besucher die mittelalterliche Architektur der Stadt kennenlernen. Im historischen Stadtkern befinden sich nicht nur viele Fachwerkhäuser. Die Stadtmauern umfassen auch gut erhaltene Torhäuser und Türme sowie einen überdachten Gang oberhalb der Mauer. Das angrenzende Taubertal bietet viele idyllische Wanderwege inmitten der Natur. An vielen Aussichtspunkten lassen sich fantastische Ausblicke auf die Stadt Rothenburg erhaschen.

Die Route verläuft streckenweise der Tauber.
Foto: Fabian Gebert | Die Route verläuft streckenweise der Tauber.
4. Was gibt es zu sehen und zu erleben?

Der Startpunkt der Wanderung befindet sich am Rathaus in der Altstadt. Direkt neben der Touristen-Information, die sieben Tage in der Woche geöffnet hat. Dort sind Karten und Informationen zu den Rund-Wanderwegen zubekommen. Zu Beginn führt die Tour durch kleine Gässchen und alte Torbögen der historischen Altstadt. Durch das Kobolzeller-Tor geht es nach unten ins Taubertal. Dann über die Doppelbrücke zum Topplerschlösschen und weiter entlang der Tauber. Folgt man nicht der ausgeschriebenen Strecke „W3“ über die Wackelbrücke, sondern geht etwa 400 Meter weiter der Tauber entlang, erreicht man die Eiswiese. Dort findet im August normalerweise das Taubertal-Festival statt.

5. Wie viel Zeit sollte ich einplanen?  

Der Rundwanderweg „W3“ ist in circa zwei Stunden zu meistern. Die verschiedenen Wanderwege „W1“ bis „W13“ sind zum Großteil gut kombinierbar. Je nach Lust und Laune, lassen sich die Touren so verlängern oder verkürzen.

Der Rundweg „W3“ führt über die Doppelbrücke und dann weiter an der Tauber entlang.
Foto: Fabian Gebert | Der Rundweg „W3“ führt über die Doppelbrücke und dann weiter an der Tauber entlang.
6. Was ist die beste Zeit für diesen Trip?

 Im Frühjahr und Sommer ist die beste Zeit für die Wandertour. Wer eine Abkühlung braucht, kann sich bei einem Besuch in einem der Biergärten oder mit einem Sprung in die Tauber erfrischen. Im Winter kann man mit etwas Glück auf der Eiswiese Schlittschuh laufen.

7. Für wen ist der Ausflug geeignet?

 Die Strecke ist ganzjährig begehbar und für die ganze Familie geeignet. Die Wanderwege sind größtenteils geteert. Etwas anstrengender ist nur der Berg zurück in die Altstadt, dort gibt aber genügend Sitzgelegenheiten, um sich unterwegs auszuruhen. Wer der Beschilderung vom Biergarten in Richtung Altstadt folgt, kommt am Natur-Erlebnis- Spielplatz „ Neue Burg“ vorbei und von dort zurück in die Altstadt.

Das Topplerschlösschen ist ein kleiner mittelalterlicher Wohnturm im Taubertal.
Foto: Fabian Gebert | Das Topplerschlösschen ist ein kleiner mittelalterlicher Wohnturm im Taubertal.
8. Wenn der kleine Hunger kommt: Wo gibt es was zu trinken und zu essen?

Gegenüber der Eiswiese befindet sich ein Biergarten an der Bronnenmühle mit gut bürgerlicher, fränkischer Küche. Auch in der Altstadt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einzukehren.

9. Wenn ich noch Zeit habe und bleiben will – was bietet die Umgebung?

In der Rothenburger Altstadt befindet sich das Mittelalterliche Kriminalmuseum – Europas größtes Museum zur Rechtskunde. Schauerlich, angsteinflößend oder einfach nur höchst informativ. So lässt sich das Museum beschreiben. Das Gebäude befindet sich im einstigen Johanniterkloster der Stadt. Sehenswert ist auch die St.-Peter-und-Pauls-Kirche im Ortsteil Detwang mit ihrer über 1000-jährigen Geschichte: Sie besitzt ein wertvolles Reliquienkreuz von etwa 1050 nach Christus. Die Laibungen ihrer Fenster sind mit Blättern, Blüten und rätselhaften Harlekinen in Freskotechnik ausgemalt. Im mystisch anmutenden Chorraum unter dem Turm steht der historische Altar, den Riemenschneider im Jahr 1510 geschnitzt hat. Die schönste Aussicht bietet in Rothenburg der Burggarten, so sagen viele Einheimische. Von mehreren Aussichtskanzeln aus, können Besucher den Blick über das Taubertal schweifen lassen.

Mehr Informationen zu den Wanderwegen unter www.rothenburg-tourismus.de/entdecken/aktiv/wandern/

Im Taubertal bewegen sich Wanderer mitten in der idyllischen Natur.
Foto: Fabian Gebert | Im Taubertal bewegen sich Wanderer mitten in der idyllischen Natur.
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