Kitzingen

Bei Hass im Netz droht Gefängnis

Einem Mann aus dem Landkreis Kitzingen droht wegen der Verbreitung rechter Parolen im Internet nun Haft. Werden Hasskommentare künftig strenger kontrolliert? Facebook ziert sich weiter – und gerät unter Druck.
179034798       -  Im Scheinwerferlicht: Weil Facebook rechtsradikale Parolen in seinem sozialen Netzwerk nicht löscht, gerät das Unternehmen zunehmend unter Druck.
Foto: Thinkstock, Montage: Stefanie Klante und Stefanie Rielicke | Im Scheinwerferlicht: Weil Facebook rechtsradikale Parolen in seinem sozialen Netzwerk nicht löscht, gerät das Unternehmen zunehmend unter Druck.

Volksverhetzende Inhalte in sozialen Medien rücken immer mehr in die öffentliche Wahrnehmung. Aber auf Plattformen wie Facebook sind sie nach wie vor zu lesen. Das Unternehmen gerät deswegen zunehmend unter Druck. Dass solche Beiträge bei Facebook nicht folgenlos bleiben, musste ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Kitzingen erfahren, der deswegen zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Doch die Verteidigung geht in Berufung. Der Mann kam vor das Schöffengericht in Kitzingen, weil er auf Facebook mit Nazisprüchen gegen Flüchtlinge, Ausländer und die Bundesregierung hetzte und zu Gewalt aufrief. Der Richter ...

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