München

MP+Freie Wähler wollen Geruch und Geräusche des Landlebens gesetzlich schützen

Wer sich durch Gülle, Kirchenglocken oder Hahnenkrähen gestört fühlt, soll nicht mehr dagegen klagen können, fordern die Freien Wähler. Doch der Weg dahin ist weit.
Beruhigender Klang der Kuhglocken oder nervendes Dauer-Gebimmel? Die Freien Wähler im Landtag wollen typische Geräusche und Gerüche des Landlebens gesetzlich schützen.
Foto: Sven Hoppe, dpa | Beruhigender Klang der Kuhglocken oder nervendes Dauer-Gebimmel? Die Freien Wähler im Landtag wollen typische Geräusche und Gerüche des Landlebens gesetzlich schützen.

Stinkt eine Bratwurst-Küche – oder macht der Geruch vielleicht sogar Appetit? Nervt das morgendliche Krähen eines Hahns – oder beruhigt es sogar? Stören Kirchenglocken die sonntägliche Ruhe? Und was ist mit den Gerüchen, die beim Brotbacken oder Bierbrauen entstehen?Immer wieder kommt es auch in Unterfranken zu Klagen, weil sich Nachbarn durch Geräusche und Gerüche, die typisch für das Landleben sind, gestört fühlen, beklagen die Freien Wähler im Landtag. Dies sei nicht nur lästig für die Gerichte, sondern bedrohe auch das "Kulturgut Sinneserbe".

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