München

Kommentar: Das 10H-Reförmchen wird nicht reichen, um das bayerische Strom-Problem zu lösen

Die von der CSU angekündigte Lockerung der Abstandsregel für Windräder lässt zu viele Fragen offen und steht exemplarisch für die Klimapolitik der Staatsregierung, meint unser Autor.
Auf Druck aus Berlin will die CSU nun die strikten bayerischen Abstandsregeln für Windräder lockern. Doch der am Mittwoch gefasste Beschluss lässt sehr viele Fragen offen.
Foto: Christian Charisius, dpa | Auf Druck aus Berlin will die CSU nun die strikten bayerischen Abstandsregeln für Windräder lockern. Doch der am Mittwoch gefasste Beschluss lässt sehr viele Fragen offen.

Es war wohl vor allem der Druck aus Berlin und keine neue Überzeugung: Nach langem Ringen haben sich Ministerpräsident Markus Söder und die Landtags-CSU jedenfalls nun zu einer Lockerung der umstrittenen 10H-Abstandsregel für Windräder durchgerungen.Bei dem dürren Beschluss geht es deshalb wohl auch nicht wirklich darum, dem völlig zum Erliegen gekommenen Ausbau der Windkraft in Bayern neue Dynamik einzuhauchen. Ziel ist offenbar vielmehr, die komplette Abschaffung der gerade bei CSU-Wählerinnen und -Wählern populären 10H-Regel durch die Bundesregierung zu verhindern.

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