München

MP+Kulturschaffende kritisieren Bayerns Corona-Hilfen

210 Millionen Euro hat der Freistaat als Corona-Hilfe für die Kultur angekündigt. Trotzdem macht sich bei vielen Künstlern Zorn, Frust und Zukunftsangst breit.
Kultur nur noch mit Abstand: Viele Künstler und Kultureinrichtungen in Bayern fürchten um ihre Zukunft – trotz der versprochenen Corona-Hilfen des Freistaats.
Foto: Robert Michael, dpa | Kultur nur noch mit Abstand: Viele Künstler und Kultureinrichtungen in Bayern fürchten um ihre Zukunft – trotz der versprochenen Corona-Hilfen des Freistaats.

Auf der Internetseite des Dachverbandes freier Würzburger Kulturträger können Kulturschaffende ihrem Ärger über die staatlichen Corona-Hilfen anonym Luft machen. Ein Angebot, das reges Interesse findet: "Die freie Kulturszene wird komplett allein gelassen, keine sinnvolle Hilfe", klagt dort zum Beispiel die Künstler-Agentin Anke. "Für mich passt keines der Hilfsprogramme", schimpft die Musikerin Anna: "Die Soforthilfe gleicht zwar meine laufenden Kosten aus, aber woher bekomme ich dann Geld für meinen Lebensunterhalt? Die Künstlerhilfe hingegen würde den Lebensunterhalt unterstützen, berücksichtigt ...

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