Es war ein Moment mit Symbolkraft. Als Günther Felßner, 56, sich vergangenen Oktober in Herrsching im Rennen um die Präsidentschaft des Bayerischen Bauernverbandes durchgesetzt hatte, wollte er sich nicht alleine feiern lassen. Er holte kurzerhand seine vier Mitbewerber auf die Bühne. Nicht der neue Präsident, der Verband sollte Sieger sein. Noch heute sagt er: „Es ist mein größter Stolz, wie das abgelaufen ist. Keiner wurde verletzt, keiner beleidigt. Es gab kein böses Wort.“
Landwirtschaft