München

MP+Neue Corona-Regeln im Freistaat: Bayern wählt Sonderweg für die Gastronomie

Entgegen der Bundesvorgabe verzichtet Bayern auf verschärfte Zugangsregeln für Gaststätten. Es bleibt bei 2G. Wie aber ist die Quarantäne jetzt geregelt und was gilt aktuell?
Folgt bei den Corona-Regeln für die Gastronomie nicht den bundesweiten Vorgaben, sondern geht einen weniger scharfen Sonderweg: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).  
Foto: Tobias Hase, dpa | Folgt bei den Corona-Regeln für die Gastronomie nicht den bundesweiten Vorgaben, sondern geht einen weniger scharfen Sonderweg: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).  

Bayern verzichtet – zumindest vorerst – entgegen des jüngsten Bund-Länder-Beschlusses auf verschärfte Zugangsregeln für die Gastronomie: Im Freistaat dürfen Geimpfte und Genesene damit nach der 2G-Regel weiter auch ohne dritte Booster-Impfung oder aktuellen Schnelltest in Restaurants oder Cafés. Bund und Länder hatten vergangenen Freitag mehrheitlich eine Verschärfung mit der 2G-Plus-Regel beschlossen. "Die Gastrobranche ist ohnehin schon stark eingeschränkt in Bayern", erklärte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag den Sonderweg.