München

MP+Verschwörungstheorien: „Ein großer Teil lebt in einer Parallelwelt“

Die Corona-Pandemie fördert viele Verschwörungstheorien zutage. Der Münchner Experte Nikil Mukerji erklärt, wie gefährlich das ist und wie schnell sich radikales Gedankengut verbreiten kann
Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen halten Schilder mit Fotos von Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern jeweils mit Namen und "Schuldig", rechts Microsoft Gründer Bill Gates.
Foto: Michael Kappeler | Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen halten Schilder mit Fotos von Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern jeweils mit Namen und "Schuldig", rechts Microsoft Gründer Bill Gates.

Herr Mukerji, Sie machen etwas sehr Ungewöhnliches: Sie sind Risiko- und Katastrophenethiker an der Ludwig-Maximilians-Universität München und am Solon Center for Policy Innovation und Experte für Verschwörungstheorien. Wodurch zeichnen sich Verschwörungstheorien eigentlich aus?Nikil Mukerji: Eine Verschwörungstheorie ist eine Theorie, die ein als problematisch empfundenes Ereignis oder einen gesellschaftlichen Zustand zu erklären beansprucht und dabei postuliert, dieses beziehungsweise dieser sei die Konsequenz einer Verschwörung.

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