Die Dubliners in Würzburg: Irish Coffee ohne Kaffee

Sie sind alt geworden, die Dubliners. 337 Jahre bringen die fünf auf die Bühne des ordentlich besetzten Würzburger Congress Centrums. Der gute alte Barney McKenna, einziges noch lebendes Gründungsmitglied der 1962 ins Leben gerufenen irischen Folk-Band, kann kaum laufen. Er darf sitzen. Auch seine Stimme hat ziemlich gelitten. Trotzdem fliegen ihm die Herzen zu, wenn er nochmal „I wish I had someone to love me“ singt oder auf dem Banjo zehn Minuten lang immer schneller irische Tanzmusik klimpert, die nicht nur Grundlage für „Lord of the Dance“ ist.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung