Fritzi Haberlandt und die Sache mit den schrägen Figuren

Fritzi Haberlandt: Sie steht nicht gerne in der Öffentlichkeit – außer wenn sie eine Rolle spielt. Ein Gespräch mit der Schauspielerin über Tagebücher und Facebook, Lesungen und ungewöhnliche „Tatort“-Figuren.
Lesung aus der ersten Anne Frank-Gesamtausgabe       -  „Eine Lesung ist echte Arbeit – eine schöne natürlich“: Fritzi Haberlandt.
Foto: Frank Rumpenhorst, dpa | „Eine Lesung ist echte Arbeit – eine schöne natürlich“: Fritzi Haberlandt.

Fritzi Haberlandt ist auf der Bühne ebenso gefragt wie bei Film und Fernsehen. Am 11. Juni liest sie beim Würzburger Mozartfest im Kloster Bronnbach aus dem „Tagebuch der Constanze Mozart“. Die Texte sind fiktiv, denn von Mozarts Frau ist kein Tagebuch überliefert. Ulf Schneider (Violine) und Stephan Imorde (Klavier) sorgen für Musik. Frage: Wie wird Constanze Mozart in dem fiktiven Tagebuch gezeichnet? Fritzi Haberlandt: Sie kommt ja in der Literatur oft recht schlecht weg. Wir versuchen zu zeigen – auch durch die Art, wie ich lese –, dass zwischen ihr und Mozart doch eine große ...

Archiv-Artikel
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